Zum letzten Spiel des Jahres und vorletzten Hinrundenspieltag empfangen die Mitteldeutschen Oberliga-Männer des SV Oebisfelde morgen mit Rot-Weiß Staßfurt einen alten Wegbegleiter.

Oebisfelde l Während der vergangenen zehn Jahre haben sich die Wege der beiden Mannschaften ständig gekreuzt - in der Regionalliga, der Oberliga und in der Mitteldeutschen. Dabei erwiesen sich die Staßfurter fast immer als äußerst unbequem. Zumindest wenn die Oebisfelder in Staßfurt antreten mussten.

Aktuell machen sich die Allerstädter aber sicherlich keine Gedanken um die vergangenen Spiele gegen Staßfurt. Sie haben ein ganz anderes Problem. Und das heißt Abstiegskampf. "Wir treffen auf einen Kontrahenten, der meiner Meinung nach langsam ins Laufen kommt. Die Staßfurter haben vergangenen Sonnabend beim USV Halle trotz der 29:30-Niederlage eine starke Leistung abgeliefert", schätzte Oebisfeldes Trainer Hendrik Tuschy ein und ergänzte: "Ich sehe uns daher als Außenseiter. Vielleicht ist das unsere Chance. Denn wenn uns die Staßfurter auf die leichte Schulter nehmen sollten, müssen wir bereit sein."

Fehlen werden bei den Allerstädtern neben den Langzeitverletzten auch der gesperrte Torhüter Tobias Stefani. Für ihn wird wahrscheinlich Torsten Wagner nachrücken.

Bei den Gästen war der auch den SVO-Fans bekannte Torjäger Sebastian Retting zuletzt gesperrt. Er hatte in der Partie gegen Freiberg die Fäuste zum Einsatz gebracht und eine Sperre über sechs Spieltage kassiert. Ob er morgen gegen den SVO wieder dabei ist, sei noch unklar.