Oebisfelde l Nach der 17:21-Heimniederlage vor einer Woche gegen Tabellenführer SV Irxleben hatten sich die B-Mädchen des SV Oebisfelde sieben Tage später gegen Lok Schönebeck eigentlich einen Sieg vorgenommen. Doch erneut zog die Mannschaft von Trainerin Aniko Stottmeister vor eigenem Publikum den Kürzeren. Mit 14:17 (7:10) mussten sich die Allerstädterinnen geschlagen geben.

Verantwortlich für die dritte Saisonniederlage war die mangelnde Durchschlagskraft der SVO-Mädchen im Angriff. So sah es auch Übungsleiterin Stottmeister: "Unsere Arbeit in der Defensive war ganz in Ordnung. Leider konnten wir das gute Agieren in der Abwehr nicht in die Offensive transportieren. Wir waren vor dem Lok-Gehäuse einfach zu harmlos."

Zudem mussten die Oebisfelderinnen ständig einem Rückstand hinterher laufen. So lagen die Lok-Mädchen, die bereits das Hinspiel für sich entschieden hatten (16:14), nach 14 Minuten mit drei Treffern vorn (5:2). Davon konnten sie bis zum Wechsel zehren, da ihr Kontrahent im Angriff weiter zu uneffektiv operierte.

Das schien sich nach Freigabe des zweiten Abschnitts dann aber zu ändern. Jill Röhling und Leonie Gerike warfen ihre Farben auf 9:10 heran. Schönebeck stellte den Drei-Tore-Vorsprung aber wieder her (12:9). Dann setzte die Stottmeister-Sieben jedoch zu ihrer besten Phase in der Begegnung an - mit drei Toren am Stück. Maren Schulz besorgte das 10:12. Für den 11:12-Anschluss zeichnete Joelina Friehs per Siebenmeter verantwortlich. Das 12:12 (37.) war dann wieder eine Angelegenheit von Rechtsaußen Maren Schulz. Der Zwischenspurt der Oebisfelderinnen erwies sich letztendlich jedoch als fruchtlos, weil es anschließend im Angriff erneut hakte. Lok setzte sich wieder ab (14:12), verkraftete auch das 13:14 durch Joelina Friehs (Siebenmeter) und machte mit drei Treffern in Folge zum 17:13 alles klar.

SV Oebisfelde: Bark - Maaß, Friehs (5), Gerike (3), Röhling (2), Saling, Nicolai, Thom, Kühl (1), Ulrich (1), Schulz (2), Schlüter, Niemann.