Oebisfelde l Wie erwartet haben die Männer des SV Oebisfelde IV die Nordcup-Halbfinal-Hürde Chemie Genthin souverän genommen. Denn am Sonnabend setzten sich die Allerstädter gegen den 2. Nordligisten mit 34:19 (13:8) durch und machten damit ihren dritten Finaleinzug in Folge perfekt. Die Cup-Verteidiger von der Aller treffen damit im Endspiel am 25. April in Barleben auf die Reserve des Möckeraner TV.

Die Oebisfelder machten gegen die Chemiker sofort nach Anpfiff Nägel mit Köpfen. Lars Füchsel (2), Remo Thormeyer und Andreas Werner hatten nach fünf Minuten eine 4:0-Führung herausgeworfen. Doch dann ließ die mit nur einem Wechsler ausgerüstete vierte SVO-Garde die Zügel schleifen. Es häuften sich Fehlabspiele und unkonzentrierte Abschlüsse. Allerdings wussten die Gäste die Oebisfelder Nachlässigkeiten nicht so recht zu nutzen. Grund war neben eigenen Abschlussschwächen SVO-Torwächter Thomas Zimmermann. Er ließ mehrmals sein Können aufblitzen und hielt Genthin damit auf Distanz. So gelang den Chemikern nur der 8:9-Anschluss. Anschließend setzte sich der SVO dann aber wieder bis zur Pause auf 13:8 ab.

Im zweiten Abschnitt arbeiteten die Oebisfelder dann effizienter - in der Abwehr, mit einem weiterhin aufmerksamen Torwächter Zimmermann, und nun auch im Angriff. Ab der 44. Minute wurde es dann auch ergebnismäßig deutlich. Per Dreierpack erhöhten Andreas Werner, Remo Thormeyer und Markus Müller von 20:13 auf 23:13 - der erste Zehn-Tore-Vorsprung und die Entscheidung.

Ihre klare Führung bauten die Oebisfelder dann kontinuierlich aus. So betrug der Vorsprung nach einer Vier-Tore-Einlage von Remo Thormeyer (2), Lars Füchsel und Andreas Werner in der 50. Minute zwölf Treffer (27:15). Die Gäste hatten zu diesem Zeitpunkt längst aufgegeben und ließen die SVO-Routiniers bis zum Schlusspfiff weiter agieren. Und die ließen sich nicht bitten, schraubten ihren Vorsprung bis zum Schlusspfiff auf 15 Tore.

SV Oebisfelde IV: Zimmermann - Spychalski, Werner (11), Rieck(1), Kröhn (3), Füchsel (6), Thormeyer (10/5), M. Müller (3).