Nach der Vorwochen-Niederlage beim SV Irxleben haben sich die B-Jungen des SV Oebisfelde am Sonntag in der Sachsen-Anhalt-Liga eindrucksvoll zurückgemeldet. Und das gegen den Rangvierten USV Halle. Mit 31:27 (14:11) setzten sich die Allerstädter, die das Hinspiel noch mit 22:34 verloren hatten, durch.

Oebisfelde l "Ich muss meinen Jungs ein großes Kompliment machen. Sie haben über 50 Minuten tempo- und ideenreich und sehr konzentriert aufgespielt. Als die Begegnung eng wurde, haben sie kühlen Kopf bewahrt und sich daher den Sieg hoch verdient", lobte nach Schlusspfiff Oebisfeldes Trainer Sven Breiteneder, während Co-Trainer Steffen Lachmann anmerkte: "Wir sind sehr stolz auf unsere Mannschaft."

Die Begegnung begann indes ausgeglichen. 5:5 stand es, unter anderem gelangen Felix Kleist von der linken Außenbahn drei Tore, ehe die Allerstädter die ersten Achtungszeichen setzen konnten. Auch taktisch. Der SVO beantwortete die Pressdeckung von Spielmacher Erik Breiteneder mit dem Bewachen des Hallenser Fädenziehers. Die Aufgabe übernahm Lars Wiesäbel. Nicht nur dank dieser Maßnahme gelang es dem SVO, sich auf vier Treffer (9:5) abzusetzen. Anteil daran habe auch Torhüter Marcel Köhler gehabt. Nach achtwöchiger Verletzungspause sei er ins SVO-Gehäuse zurückgekehrt, habe einige Möglichkeiten des USV vereitelt und dadurch Konter seiner Vorderleute ermöglicht.

Halle habe nach dem SVO-Zwischenspurt dann die Auszeit genommen und warf sich auf 9:11 heran. Zur Pause lagen die Oebisfelder dann mit drei Toren vorn (14:11).

In der Pause musste Trainer Breiteneder nicht viel sagen. Seine Schützlinge hätten gewusst, dass sie nur mit einer weiterhin konzentrierten Leistung die Hallenser knacken können. Der SVO agierte daher nach Wiederanpfiff weiter mit viel Druck und erhöhte auf 16:12.

Die Hallenser lagen aber weiter auf der Lauer und markierten dank guter Einzelaktionen den Anschluss (18:19). Doch speziell in dieser kritischen Situation zeigten die SVO-Jungen ihr gewachsenes Können. Marcel Köhler hielt weiter erfolgreich und in der Offensive hatte beispielsweise Robert Elzschich ein gutes Auge. Größter Trumpf der Oebisfelder sei jedoch ihre Geschlossenheit gewesen. Folge: Der SVO enteilte wieder auf drei Tore (21:18) und baute die Führung später auf vorentscheidende fünf Treffer aus (29:24).

SV Oebisfelde: Köhler, Wehr - Thiele, Heidler (1), Lachmann (5/3), Fahr (9), Wiesäbel (3), Klaus (1), Elzschich (5/1), Kleist (5), Breiteneder (2).