Oebisfelde l Die Oebisfelder machten es wieder einmal sehr spannend, doch am Ende konnten sie jubeln. Mit der letzten eigenen Aktion machten die Allerstädter am Sonnabend ihren 16:15 (8:6)-Heimsieg gegen den HSV Magdeburg perfekt. Niklas Witwar hatte sich den Ball geschnappt, entschlossen aus sieben Metern abgezogen und traf trotz Behinderung zum umjubelten Erfolg. Der war den Jungen um den erneut starken Torhüter Tim Brieske auch zu gönnen, hatten sie doch im Saisonverlauf einige Begegnungen mit nur einem Treffer Unterschied verloren. Doch am Sonnabend hatten sie zu recht das Glück der Tüchtigen auf ihrer Seite.

Bis zum knappen Sieg war aber ein steiniger Weg zu absolvieren. Im ersten Abschnitt besaß die von Matthias Schulzke betreute SVO-Mannschaft die etwas besseren Akzente, so dass sie mit einer Vier-Tore-Führung (8:4) in die Pause gehen konnten.

Doch nach Wiederanpfiff steigerten sich die Magdeburger enorm. Sie setzten die über die gesamte Spielzeit zu praktizierende Manndeckung zunächst ein wenig besser um als der SVO. Folge: Der HSV glich nicht nur aus (10:10/29.), sondern lag acht Minuten vor Abpfiff sogar mit 12:10 vorn.

Schulzke nahm die Auszeit. Und die brachte Erfolg - Leo Pogadl und Niklas Witwar markierten das 12:12. Bis zum Abpfiff schenkten sich beide Mannschaften in puncto Einsatz nichts. Aber dem SVO gelang ein kleiner Vorteil - Justin Kalupke sorgte mit einem Doppelschlag wieder für die SVO-Führung (14:13). Der HSV ließ sich jedoch nicht abschütteln, traf in der Schlussminute zum 15:15. Doch dann hatte Niklas Witwar seinen Auftritt.

SV Oebisfelde: Brieske - Witwar (2 Tore), Kleemann, Jagiella, R. Pieper (5), S. Pieper, Hanke (1), Knepper, Pogadl (1), Kalupke (6), Truhn (1).