Mit einer wirklich tollen und vom Gastgeber wohl auch nicht erwarteten Resonanz ging der 3. Crosslauf in der Frühling des SV Engersen am Sonnabend über die Bühne. Knapp 150 Läuferinnen und Läufer kämpften um die Platzierungen.

Engersen l Lang war sie, die Schlange an der Anmeldestelle zum Crosslauf in den Frühling. Und selbst als der Bambinilauf schon längst gestartet werden sollte, waren noch immer nicht alle Startnummern ausgegeben. "Damit haben wir nicht gerechnet", so Marcel Krzewski vom Org-Team des SVE.

Dennoch, der guten Stimmung unter den zahlreichen Läuferinnen und Läufern tat das keinen Abbruch. Dass die im Gegensatz zu den Vorjahren doch so zahlreich erschienen waren, lag sicher nicht nur am tollen Wetter, sondern auch daran, dass dieser Lauf erstmals in die Wertung des EOC-Cups einfließt. Schon allein dieser Fakt lockt nämlich Laufbegeisterte aus Magdeburg, Börde oder Jerichower Land an.

Mit einer knappen halben Stunde Verspätung konnte es dann aber losgehen und der Bambini-Lauf auf dem frisch gemähten und kürzlich erst begradigten Sportplatz gestartet werden. Die kleine "Stadionrunde" absolvierte Katharina Schellenberg aus Salzwedel mit großem Vorsprung am schnellsten und und holte sich den verdienten Sieg.

Kurze Zeit später wurden die Kinder auf die Kilometer-Strecke geschickt. Und ein Blick auf die Anfangsmeter genügte, um zu sehen, dass das Streckenprofil nicht das einfachste war. dennoch stürmte Carla Wolff (Germania Tangerhütte) in einer Zeit von 4:15,6 Minuten über die Ziellinie und ließ damit auch ihren männlichen Konkurrenten keine Chance. Nick Daubhäuser (Arendsee) und Sarah Wolff (Tangerhütte) folgten auf den Plätzen.

Auf dem Reitplatz wurden danach die Läuferinnen und Läufer auf die Hauptstrecken (3 und 6 Kilometer) geschickt. Und auch hier ging es nicht nur durch den Wald und über Stock und Stein, sondern auch über viele Hügel und schwierige und sandige Anstiege.

Die kleine Strecke gewann schließlich Erik Graper (Genthin) in einer Zeit von 11:23,4 Minuten. Bester Altmärker war hier Jan Jakel (Wernitz) auf Platz sechs. Den langen und schwierigsten Kanten gewann dagagen Simon Rodewohl (PSV Salzwedel) in tollen 21:55,8 Minuten. Er verwies Paul Weinmann (Genthin) und Bernd Breier (Schackensleben) auf die weiteren Podestplätze.

   

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