Oebisfelde (jpi) l Als eine Klasse besser erwies sich am Sonntag der USV Halle gegen den SV Oebisfelde. Die Allerstädter hatten in eigener Halle gegen den Tabellenführer der Sachsen-Anhalt-Liga keine Chance. Mit 36:25 (17:13) setzten sich die Universitäts-Handballer in der Allerstadt durch.

Oebisfeldes Trainer Markus Müller redete nach Abpfiff nicht um den heißen Brei herum: "Um gegen diese Mannschaft halbwegs bestehen zu können, hätten wir unser Potenzial zu 100 Prozent abrufen müssen. Das ist uns aber nicht gelungen. Ein Vorwurf an meine Mannschaft ist das aber nicht. Die Jungs haben versucht, aus der Situation das Beste zu machen."

Das gelang allerdings nur in der Anfangsphase, als Karl Breiteneder (Siebenmeter), Erik Weber und Hans Breiteneder ihre SVO-Farben mit 3:2 in Führung warfen. Danach übernahmen bereits die Gäste das Kommando. Obwohl ohne Wechselspieler angereist, konnten sie der Begegnung ihren Stempel aufdrücken. Die Hallenser beeindruckten dabei mit einem variablen Wurfpotenzial und hielten auch durch eine aufmerksame Abwehrarbeit die Oebisfelder auf Distanz. Nach 21 Minuten betrug diese fünf Treffer (13:8).

Der SVO musste sich hingegen mit wenigen Akzenten begnügen. Die aber reichten, um zur Pause den Kontrahenten nicht ganz aus den Augen zu verlieren. Das geschah dann jedoch im zweiten Abschnitt. Die Oebisfelder mühten sich weiter, doch der Rückstand wurde höher. So setzte sich Halle nach dem 23:30 durch Erik Weber mit vier Toren in Folge auf 34:23 ab (59.).

SV Oebisfelde: Milde, Schröder - H. Breiteneder (2), Müller (5), Oraschewski (3), K. Breiteneder (5/5), Kitzelmann (4), Weber (5), Buchinsky, Meinel, Salge (1).