Die traditionsreichen Pfingstwettfahrten der H-Jollen-Segler steht vor der Tür. Ab Sonnabend werden auf dem Arendsee zahlreiche Crews bei der ersten großen Regatta des Jahres ihr Können messen.

Arendsee l Startschuss für die Wettfahrten soll am Sonnabend um 13 Uhr sein. Voraussetzung dafür, dass die gemeldeten 24 Boote auch pünktlich auf das erste von sechs geplanten Rennen gehen, ist guter Wind.

Gut heißt bei den Seglern kräftig, möglichst stetig und ganz wichtig auch immer aus der selben Richtung. Das sieht nach der bisherigen Prognose für das Wochenende gut aus. Bei vier, am Sonntag drei Windstärken und gut zweistelligen Temperaturen könnte das ein prima Segel-Wochenende werden.

Unter diesen Voraussetzungen werden die sechs gelpanten Rennen wohl auch gefahren werden. Drei müssen gefahren werden, damit die Regatta gültig ist. Wenn die Segler vier geschafft haben, gibt es ein Streichresultat. Das heißt, das schlechteste Ergebnis fällt für jede Crew aus der Wertung. Damit kann man mal einen Patzer oder gar einen Rennabbruch wegen eines technischen Problems ausgleichen.

Die Regattaleitung ist in diesem Jahr neu besetzt. Lars Hückstädt aus Plön, selbst aktiver Segler und bei vielen Pfingstregatten und Deutschen Meisterschaften auf der H-Jolle dabei, hat die Verantwortung für einen regelgerechten Ablauf der Pfingstwettfahrten.

Von den bisher gemeldeten Crews sind die Titelverteidiger und amtierenden Deutschen Meister Florian Stock und Tobias Barthel die Favoriten. Keine andere Crew hat die H-Jollen-Szene in den letzten Jahren derart dominiert wie die beiden. Große Konkurrenz ist im Feld für sie auch nicht auszumachen. Einige der Top-Teams fehlen am Wochenende.

"Es gibt verschiedene Gründe, warum in diesem Jahr nicht so viele Crews am Start sind. Einige haben wichtige andere private Termine. Altmeister Wilfried Schomäker aus Bad Zwischenahn hat dagegen sein neues Boot noch nicht. Einen neuen Teilnehmerrekord werden wir in diesem Jahr jedenfalls nicht aufstellen", sagt ARV-Präsident Stefan Seifert.

So sieht alles nach einer klaren Sache für Stock/Barthel aus. Florian Stock ist in dieser Woche übrigens jeden Tag auf dem Wasser. Er leitet das Landestrainingslager der Optimisten auf dem Arendsee.

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