Magdeburg. Nicht nur unter dem Hallendach rollt am Wochenende das Leder. Viele Vereine können auf Grund des Tauwetters nun zurück auf das natürliche bzw. künstliche Grün. So auch drei der vier Magdeburger Landesligisten, die sich heute Abend noch allesamt unterm Hallendach präsentieren.

Dabei kommt es am Samstag ab 14 Uhr am Schöppensteg zum reizvollen Aufeinandertreffen zwischen Gastgeber SV Fortuna und dem Landesklasse-Vertreter FSV Barleben. Die Fortunen bestimmen als Aufsteiger die Szenerie in der Landesliga Nord mit. Und der FSV will nach seinem einjährigen Abenteuer im vergangenen Spieljahr mit Macht zurück in die Liga. Dafür wird bei den Randmagdeburgern tüchtig geklotzt. So sollen z.B. jetzt die Voraussetzungen für den Bau eines Kunstrasenplatzes, der dem Fußball im Ort mehr als nur neue Impulse geben würde, mit Macht vorangetrieben werden. Die Fortunen haben, wie alle Magdeburger Verbands- und Landesligisten, nur wenig Zeit für die Vorbereitung, müssen am 29. Januar im Nachholspiel in Bismark antreten.

Ebenfalls um 14 Uhr empfängt die SG Handwerk den Kreisklasse-Vertreter aus dem Bördekreis SV Fortuna Rottmersleben am Umfassungsweg. Für die Neustädter beginnt damit der Ernst der Vorbereitungszeit. Auch sie müssen am 29. Januar gegen Eintracht Salzwedel nachsitzen.

Dagegen reist der VfB Ottersleben, der sein erstes Nachholspiel erst am 5. Februar beim MSV Börde hat, in die Fremde, spielt um 14 Uhr beim Verbandsligisten SV 09 Staßfurt. Der Gastgeber hat sich für das Wochenende viel vorgenommen, spielt am Sonntag zu Hause noch gegen den Regionalligisten 1. FC Magdeburg.

Ebenfalls vor einem Doppeltest steht Landesklasse-Vertreter Germania Olvenstedt. Die Germanen, die sich zum Jahresanfang über die Rückkehr von Michael Frank, der bereits von 1996 bis 2005 für den Verein spielte, von der Preussen-Reserve freuen konnte, empfangen am Sonnabend ab 10.30 Uhr den Tabellensechsten der Bördeliga, den SV Grün-Weiß Dahlenwarsleben. Am Sonntag schließt sich an der Jahnstraße um 12.30 Uhr ein Match gegen den Leipziger Stadtligisten SV Leipzig Ost an.

Landesklasse-Vertreter SV Arminia, der sich in der Winterpause von Trainer Frank Cebulla trennte und nun vom ehemaligen A-Juniorentrainer Andreas Heyse und Nachwuchsleiter Uwe Mücke betreut wird, hat ebenfalls am Sonn-abend ab 14 Uhr Heimrecht. Zu Gast ist dann der Verbands- ligist Oscherslebener SC.

Die Bodestädter, die es seit Jahren aus Mangel an einem eigenen Kunstrasenplatz traditionell im Winter in die Landeshauptstadt zieht, gehen in dieses Spiel als klarer Favorit. Doch das neue Arminia-Gespann an der Seitenlinie erhofft sich neue Impulse aus der Mannschaft.

Zur gleichen Zeit beginnt auch für den TuS 1860 Neustadt aus der Landesklasse der Spiele-Ernst. Landesligist SV Eintracht Mechau ist an der Zielitzer Straße zu Gast und will sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.