Magdeburg (hol) l Die Männer des USC kamen bei der zweiten Mannschaft der Chemie Volleys Mitteldeutschland zu einem glatten 3:0 (-24, -22, -23)-Erfolg, festigten ihre Tabellenführung in der Regionalliga Nordost. Auf Grund der eingeschränkten Vorbereitungsmöglichkeiten war die Erwartungshaltung auf Seiten des USC an das erste Pflichtspiel im neuen Jahr doch ziemlich gedämpft. Allerdings hatten auch die Gastgeber nach Aussage ihres Trainer Daniel Lang auf Grund von Hallenschließungen über den Jahreswechsel dasselbe Problem.

Trotzdem entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, dass die Magdeburger am Ende zwar glatt mit 3:0 gewannen, in dem aber jeder einzelne Spielabschnitt hart umkämpft war. Den besseren Start erwischten dabei die Gastgeber, die mit Libero Hochmuth und Angreifer Cyvas zwei ehemalige Erstligaprofis reaktiviert hatten. Mitte des ersten Satzes hatten sich die Hausherren beim 17:14 so wieder einen deutlicheren Vorsprung erspielt, nachdem sie bereits eine 8:4-Führung bis zum 9:8-Anschluss eingebüßt hatte. In beiden Phasen wirkte der Magdeburger Annahmeriegel indisponiert.

Allerdings ließ sich der USC-Sechser dadurch nicht aus der Ruhe bringen, war beim 19:19 wieder dran und ging seinerseits mit 21:19 in Führung. Aber auch die Hausherren konterten noch einmal, erreichten den 21:21-Ausgleich, waren aber bis zum Satzende immer leicht im Nachteil, so dass die Elbestädter letztendlich auf Grund der zwingenderen Aktionen den Satz knapp mit 26:24 für sich entscheiden konnten.

Auch die anderen beiden Durchgänge verliefen ähnlich spannend. In zweiten Satz drehten die Magdeburger gar einen 19:22-Rückstand mit einem 6:0-Lauf zum 25:22, was den Gastgebern im Folgedurchgang noch große Probleme zu bereiten schien.

Die Gäste führten im letzten durchgang schnell mit 5:1 und wirkten auch in der Folgezeit souveräner. Allerdings agierten die "Studenten" dann auch zu sorglos, kassierten beim 13:14 den Anschlusspunkt. Obwohl sich die Mannschaft auf Grund der Doppeleinwechslung von Stöter und Hockarth bis zum 18:13 wieder deutlich in die Vorhand bringen konnte, war die endgültige Entscheidung auf Grund einiger "Wackler" in der Annahme nach dem 21:22-Anschlusspunkt des CVM-Sechsers wieder offen.

Der USC überstand aber auch diese Situation nervenstark und traf zum Ende hin die besseren Entscheidungen, die den dritten Satzgewinn (25:23) ermöglichten.

USC: Abramow, Duvigneau, Ebeling, Engel, Glücklederer, Griep, Hockarth, Maaß, Noack, Petereit, Schmidt, Stöter.