Alte Neustadt (hol) l Nach dem perfekten Start in das Jahr 2014 mit dem glatten 3:0-Erfolg bei Chemie Volley Mitteldeutschland II stehen für die Regionalliga-Volleyballer des USC Magdeburg die Wochen der Wahrheit ins Haus.

Beginnend mit dem Heimspiel am morgigen Sonntag (15 Uhr/Campushalle) gegen die zweite Vertretung der TSG L Schöneiche folgen die Partien in Berlin im Prenzlauer Berg gegen Rotation und zu Hause gegen Cottbus (8. Februar), wobei der USC im Hinspiel die bisher einzige Niederlage kassierte, und den USV Potsdam (23. Februar).

Schon gegen die Randberliner aus Schöneiche dürfen die Zuschauer einen "heißen Tanz" erwarten, war doch auch die Hinrundenbegegnung im Brandenburgischen hart umkämpft und ging über die volle Distanz. Das Team hatte von dem letztjährigen Zweitligaabstieg der eigenen "Ersten" profitiert und einige Akteure übernommen, somit deutlich an Substanz zugelegt.

Das Team von USC-Trainer Hendrik Oelze muss am Sonntag auf Zuspieler Torsten Stöter und Außenangreifer Steffen Hockarth verzichten. Beide fehlen aus privaten Gründen. Damit fällt natürlich die taktische Variante des Doppelwechsels weg, bei dem der Zuspieler auf den Netzpositionen durch einen Angreifer ersetzt wird und der zweite Regisseur parallel dazu aus dem Hinterfeld agiert. Dieses taktische Mittel hatte den Elbestädtern nicht nur zuletzt beim CVM zusätzliche Stabilität in brenzligen Situationen gegeben.

Aber auch so sind die Gastgeber selbstbewusst genug und gehen mit breiter Brust in die Begegnung, wollen den personellen Nachteil durch die entsprechende Einsatzbereitschaft und taktische Disziplin in den einzelnen Bereichen ausgleichen. Insbesondere das Zusammenspiel von Block und Feldabwehr, gute Ansätze waren schon im letzten Spiel zu sehen, soll die Basis für Punkt-erfolge bei eigenem Aufschlag bilden.

Und wenn dann noch die heimischen Fans das Team unterstützen ...