Handball l Magdeburg (hm) Beim Hinrundenabschluss in der Verbandsliga Nord der Männer konnte der BSV 93 II mit dem 30:29 gegen die HSG Osterburg einen Heimsieg feiern. Der Post SV setzte sich mit 31:26 beim Glinder HV Eintracht durch. Aufsteiger Fermersleber SV kassierte dagegen eine 21:22-Niederlage beim LSV Klein Oschersleben.

Die zweite Vertretung des BSV 93 um Trainer Martin Schürer war vor den Osterburgern, die bereits vier Auswärtspartien in der Hinrunde gewonnen hatten, gewarnt. Vor allem der starke Rückraum der Altmärker bereitete der Abwehr der Olvenstedter immer wieder Probleme. Doch die BSV-Zweite führte dank des starken Calvin Kleineidam im Tor und des guten Umkehrspiels zur Pause bereits mit 15:10. Bis zum 29:26 blieben die Olvenstedter immer mit zwei bis drei Toren in Führung. Die Osterburger verkürzten noch einmal bis auf 29:28, ehe Martin Velke mit seinem sechsten Treffer zum 30:28 vorentscheidend traf. In der letzten Spielminute verkürzten die Osterburger zum 30:29, konnten dem Spiel aber keine Wende mehr geben. Mit dem etwas glücklichen Erfolg beendet das Schürer-Tam die Hinrunde als Tabellenvierter, erwartet am Sonnabend zum Rückrundenstart ab 16 Uhr im Einsteingymnasium den Fermersleber SV zum Stadtderby.

BSV 93 II: Fresia, Kleineidam - Kirsten 3, Jaenecke, Lärm 5, Seidler 3/1, Bulgrin 5, Draeger 1, Menzel, Bischof 2, Velke 6, Schulze, Jander 5/2.

Der Post SV spielte in Glinde konzentriert und diszipliniert, führte zur Halbzeit mit 12:13. Im zweiten Spielabschnitt hielten die Magdeburger die Konzentration weiter hoch, leisteten sich nur zwei Fehlwürfe und kamen zu einem völlig verdienten Auswärtserfolg.

Post: Preuß, Scheibe - Jordan 3, Schliephake 2, Holst 6, Hoscher 3, Zunkel 1, M. Dehnhardt M. 1, Sülflow 6, Fischer 2, C. Dehnhardt 5, Seel 1, Meister 1.

Für Neuling Fermersleber SV spitzt sich die Tabellensituation weiter dramatisch zu. Nach Ende der Hinrunde steht der FSV nur einen Zähler vor einem Abstiegsplatz. Grund dafür ist das nächste verlorene Vier-Punkte-Spiel in Oschersleben, obwohl die Südoster Mitte der zweiten Hälfte noch mit 17:12 führten. Doch in der Schlussphase brach der FSV förmlich ein, gelang im Angriff praktisch gar nichts mehr und der LSV führte beim 18:17 erstmals. Van Stigt gelang 20 Sekunden vor Schluss nur noch der Anschlusstreffer.

FSV: Böhm, Schröder - Beckmann 1, Brecht 1, Burmeister, Duve 2, Klopp, Hügen 8, Möhring 1, Oszoy, Parthey 1, Peper 1, Schrader 1, van Stigt 5/1.