In der Campushalle steht am Sonntag um 15 Uhr das Topspiel der Volleyball-Regionalliga zwischen Spitzenreiter USC Magdeburg und Verfolger Energie Cottbus an.

Alte Neustadt (hol) l Dabei geht es für die Elbestädter weniger um die Verteidigung der Tabellenführung, denn auch im Falle einer Niederlage wäre man auf Grund des aktuellen Sechs-Punkte-Vorsprungs immer noch Spitzenreiter, als vielmehr um die Revanche für die bisher einzige Niederlage in dieser Spielzeit.

In der Hinrunde hatten die Magdeburger sang- und klanglos 0:3 bei den Lausitzern verloren, dabei eine Vielzahl an Eigenfehlern, insgesamt 52 (!), produziert, und dem Gegner damit quasi den Sieg "auf dem Silbertablett" serviert. "Das wird sicher nicht noch mal passieren, die Mannschaft ist seitdem in spielerischer Hinsicht gewachsen, ist auch in Drucksituationen stabil", verspricht USC-Trainer Hendrik Oelze einen engagierten Auftritt seines Teams, dem zuletzt auch von den Verantwortlichen von RPB Berlin ein deutlicher Qualitätssprung im Saisonverlauf bescheinigt wurde. War für den Aufsteiger von der Elbe vor der Saison noch der Klassenerhalt als Ziel ausgegeben, so ist man jetzt schon, fünf Spieltage vor Saisonende, "jenseits von Gut und Böse".

In personeller Hinsicht können die Hausherren morgen aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Johannes Stimming, er befindet sich auf Grund seiner Knieprobleme noch im Aufbautraining, und Christian Stock, der aus beruflichen Gründen schon vor dem Jahreswechsel "gekündigt" hatte, werden nicht dabei sein. Robert Engel war zwar unter der Woche wegen eines Infekts noch angeschlagen, sollte gegen die Lausitzer aber mit auf der "Platte" stehen können.

Um den als abwehrstark bekannten Gästen den Zahn zu ziehen will der USC einen möglichst hohen Angriffsdruck aufbauen, über so viele Positionen wie möglich Gefahr auszustrahlen und das Angriffsspiel insgesamt variabel und damit schwerer ausrechenbar gestalten.

Die Spieler freuen sich jedenfalls auf die Begegnung, sind natürlich besonders "heiß" auf dieses Match. Mit einer Topleistung wollen sich die USC-Herren für die Hinspielniederlage revanchieren, werden dabei dann auch hoffentlich von zahlreichen Volleyballfans unterstützt.