Nach der Punktspielpause am vergangenen Wochenende sind die Volleyball-Herren des USC Magdeburg am morgigen Sonntag ab 15 Uhr erneut Gastgeber in der Volleyball-Regionalliga. Dann ist der letztjährige Vizemeister der Liga, der USV Potsdam, zu Gast in der Campushalle.

Magdeburg (hoe) l Diese Begegnung birgt ähnlich viel Brisanz wie zuletzt die Partie gegen Energie Cottbus. Auch der USV gehört zu den Cottbus-Bezwingern, gewann zuletzt in der Lausitz knapp mit 3:2, ist somit "mitverantwortlich", dass die Magdeburger aktuell einen komfortablen Neun-Punkte-Vorsprung auf das Energie-Team haben.

Zwar rangieren die Brandenburger aktuell nur auf Rang acht der Tabelle. Doch haben sie mit den Erfolgen gegen Prenzlauer Berg Berlin (3.) und eben Cottbus (2.), beide Spiele auch noch auswärts, offensichtlich zu alter Stärke zurück gefunden. Hinzu kommt, dass die Potsdamer in personeller Hinsicht noch mal alle Register zogen, um sich von der Abstiegszone abzusetzen. So wurden Piet Karohs auf der Zuspielposition und Ex-Beachnationalspieler Andreas Scheuerpflug zwischenzeitlich wieder reaktiviert.

Da auch das Hinspiel in Potsdam nach "gefühlten 100 Niederlagen" in den vergangenen Jahren hart umkämpft war, rechnen die Hausherren erneut mit einem "heißen Tanz". "Eigentlich ist Potsdam auf Grund der Erfahrung der einzelnen Akteure schwerer zu spielen als Cottbus", hofft USC-Trainer Hendrik Oelze auf die nötige Lockerheit seines Teams.

Die Magdeburger hatten trotz des Zu-Null-Erfolgs in der Hinrunde, aber mit jeweils 22 Gegenpunkten pro Satz, besonders die Bundesliga erfahrene Zwei-Meter-Garde des USV durch geschicktes Zusammenspiel zwischen Block und Feldabwehr, insbesondere in den Endphasen der einzelnen Sätze, entscheidend im Griff.

Genau das müssen die Elbestädter am Sonntag erneut umsetzen, um den nächsten Schritt in Richtung Meisterschaft zu gehen. Bleibt zu hoffen, dass auch Gunnar Griep bis dahin seine Knieprobleme in den Griff bekommt, damit der Gastgeber mit voller Kapelle antreten kann. Bastian Ebeling ist nach überstandener Mandelentzündung jedenfalls wieder voll einsatzfähig. Zudem hofft der USC erneut auf die tatkräftige Unterstützung durch die zahlreichen Zuschauer.

Mittlerweile wird auch offen über die große Chance des möglichen Aufstieges gesprochen und die nötigen Weichen dafür gestellt. Die Mannschaft hat sich jedenfalls klar dazu positioniert und wird auch größtenteils in der neuen Spielzeit zusammen bleiben.