Magdeburg (aej) l Der HSC 2000 musste in der Sachsen-Anhalt-Liga der Frauen beim spielstarken HC Burgenland nach zuletzt drei Siegen in Folge eine verdiente 23:31 (11:19)-Niederlage hinnehmen. Insbesondere das über weite Strecken mutlose Angriffsspiel in der ersten Hälfte war der Grund für die verlorenen zwei Punkte. Beste Torschützin war Sophia Plötz (6 Tore), die gemeinsam mit Josefine Podei, Anna Meineke (beide 5) und mit Abstrichen Lara Falkenberg (2) zu den auffälligeren Spielerinnen gehörte.

Im Ergebnis der schlechten HSC-Würfe ging der Gastgeber, bei dem in der ersten Halbzeit vor allem die ehemalige HSC-Akteurin Anja Flödl die Akzente setzte, mit 7:3 in Führung. Doch die jungen Stadtfelderinnen kämpften sich zurück, Plötz verkürzte auf 7:6. Doch nach dem 11:9 folgte ein unerklärlicher Einbruch der Gäste.

Die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit reichten den aufstiegsambitionierten Gastgeberinnen aus, um das Spiel zu entscheiden. Zu allem Überfluss bekam auch noch die ansonsten torgefährlichste HSC-Spielerin Laura Winkler beim Stand von 16:10 eine berechtigte rote Karte. Bis zum Pausenpfiff (19:11) war das Spiel dann bereits entschieden.

In der zweiten Halbzeit schaffte die Aebi-Sieben nicht die erhoffte Resultatsverbesserung. Doch wurde das Spiel nun zumindest offen gestalten, auch weil die wiedergenesene Maria Friedrichs nun mit einigen Paraden im Tor aufwartete. Insgesamt war es aber zu wenig, weil sich die Verantwortung auf zu wenige Schultern verteilte, insbesondere von den Außenpositionen nichts kam.

HSC 2000: Friedrichs - Plötz 6, Va. Goldgraebe, Kumpf, Zieger 1, Podei 5, Winkler 2, Meineke 5, Heßler 1, Welhöner, Michel, Corfei 1, Falkenberg 2, Grätz