Volleyball l Magdeburg (hol) In einem der letzten beiden Ausscheidungsturniere um den Einzug in das VVSA-Pokalfinale setzten sich die USC-Männer in Stendal gegen die Anhalt Volleys aus Dessau mit 3:0 (22, 20, 22) durch.

Von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Youngsters aus Dessau immer wieder ihr Potential unter Beweis stellten und den favorisierten Landeshauptstädtern das Leben schwer machten. Allerdings sprühten die Magdeburger nicht gerade vor Spielfreude, ließen sehr oft die nötige Bewegung in der Ballannahme vermissen und hatten dementsprechend Probleme im Spielaufbau. Der USC vermochte es jedoch immer wieder, kleine Serien hinzulegen, womit man den Gegner auf Distanz hielt.

Vom Spielverlauf her ähnelten sich alle drei Sätze. Dessau überzeugte durch viel Einsatz und gute Einzelaktionen, der USC agierte mit dem Selbstbewusstsein des erneuten Aufstiegs und der nötigen Cleverness.

Im ersten Spiel des Tages hatte sich Landesmeister Fortuna Ballenstedt erwartungsgemäß gegen die Stendaler Gastgeber durchgesetzt, wäre also der nächste Gegner für den USC gewesen. Da die Harzer aber nur mit sechs Akteuren angereist waren und sich der Zuspieler kurz vor Spielende noch verletzte, mussten die Fortunen die Partie Landesmeister gegen Regionalmeister absagen, was die USC-Akteure enttäuschte, hatte man mit den Ballenstedtern doch noch eine Rechnung aus vergangenen Oberligazeiten offen.

Da sich in der anderen Pokalrunde erwartungsgemäß Zweitligist VC Bitterfeld/Wolfen durchsetzte, kommt es am 26. April in Bitterfeld zur Neuauflage des letztjährigen Pokalendspiels, das der USC, allerdings in eigener Halle, nur knapp mit 2:3 verloren hatte.

USC: Abramow, Duvigneau, Ebeling, Engel, Glücklederer, Griep, Hockarth, Maaß, Noack, Petereit, Schmidt