Magdeburg (vs) l In der Handball-Verbandsliga der Männer unterlag Gastgeber BSV 93 II in eigener Halle dem Lokalkontrahenten Post SV knapp mit 24:25 (9:14) Toren. Der Gastgeber musste erneut auf Körner, Draeger, Velke, Thielecke und Jaenecke verzichten, musste so im Laufe des Spieles andere Akteure auf ungewohnten Positionen einsetzen.

Den Beginn der ersten Halbzeit verschliefen die Olvenstedter, gerieten vor allem durch eigene Ballverluste und daraus resultierende Konter schnell mit 1:4 in Rückstand. Über die Zwischenstände von 6:7 und 7:11 konnten sich die konzentriert spielenden Gäste dann bis zur Halbzeitpause auf 9:14 absetzen.

Die zweite Hälfte begannen die Olvenstedter sehr engagiert, konnten vor allem durch ihr jetzt schnelles Spiel bis zum Stand von 16:16 ausgleichen. In dieser Phase waren es vorallem Jens Aebi und Robert Jander, die mit einfachen Toren den Gastgeber wieder zurück in das Spiel brachten.

Allerdings konnten die Stadtfelder durch eine erneute Umstellung ihrer Deckung den jetzt vorhandenen Spielfluss des BSV II wieder unterbinden und auf 18:21 enteilen. Diesen Drei-Tore-Vorsprung hielten die Gäste bis zum 22:25 aufrecht. So gelang der BSV-Reserve bis zum Endstand von 24:25 nur noch Ergebniskosmetik.

BSV 93 II: Kleineidam, Fresia - Kirsten 1, Lärm, Seidler 1, Bulgrin 4, Menzel 4, Bischof 5, Schulze, Jander 5/1, Aebi 4/2

Post SV: Preuß, Tümler - Jordan 5, Schliephake 8, Meister, Holst 2, Fehn, Hoscher 1, Zunkel, M. Dehnhardt 1, Sülflow 3, Fischer 2, C. Dehnhardt 3

Ebenfalls knapp mit einem Tor unterlag der Fermersleber SV das als Abstiegsspiel bezeichnete Kellerduell beim SV Langenweddingen II. Letztlich setzte sich der Gastgeber mit 23:22 (11:12) durch. Die Fermersleber reisten zwar mit voller Kapelle in die Börde, agierten aber die meiste Zeit ohne Herz und Kampf, hatten in den wichtigen Momenten nicht den Mut zur Entscheidung.

Schnell zog der Gastgeber, der nun im Abstiegskampf die weitaus besseren Karten besitzt, auf 5:2 davon. Erst nach dem 11:7 wachte der FSV auf. Eine Umstellung in der Abwehr und ein Torhüterwechsel brachten die 12:11-Halbzeitführung der Gäste.

In Hälfte zwei blieb der FSV nach der Manndeckung gegen van Stigt ohne Ideen. Letztlich konnten sie beim Stand von 23:21 selbst eine Drei-Mann-Überzahl nicht zum Remis nutzen. So tendieren die Mimimalchancen des FSV auf den Klassenerhalt gegen null.

Fermersleber SV: Böhm, Schröder - Brecht, Dietze, Duve 7/4, Hausmann, Hügen 1, Mewes 3, Möhring 1, Parthey, Rutt, Sigusch, Splitt, van Stigt 10/4.