Magdeburg (vs) l Nach einem 0:3 gegen den Brandenburg-Meister USV Potsdam und einem 3:1 gegen den gastgebenden Berliner Titelträger VfK Südwest II qualifizierten sich die USC-Volleyballerinnen als Zweitplatzierte des Relegationsturniers hinter den Potsdamerinnen für die Regionalliga Nordost.

Gleich im ersten Spiel traf das Waldschik-Team auf den USV Potsdam. Chancenlos musste man den ersten Satz abgeben, denn zu überrascht waren die Magdeburgerinnen vom schnellen Aufbau des Gegners (25:10). Im zweiten Durchgang hingegen standen Annahme und Abwehr sicherer, so dass der USC besser über Außen sowie erfolgreich über die Mitte agieren konnte und der USV in Bedrängnis geriet (7:9, 11:13, 18:19, 23:23). Doch am Ende hatten die bereits erst- und zweitligaerfahrenen Spielerinnen aus Brandenburg die Nase vorn (23:25). Auch im dritten Durchgang hielten die Elbestädterinnen lange mit, aber in der Schlussphase fehlte es einfach an Durchschlagskraft (20:25).

Nach dieser deutlichen Niederlage musste im zweiten Spiel gegen den Gastgeber VfK Berlin-Südwest II ein Sieg her, wollte man in der nächsten Saison in der Regionalliga starten.

Die Berlinerinnen wurden im ersten Satz regelrecht überrollt (25:15). Und auch in den nächsten Durchgängen zeigte sich die Überlegenheit der Magdeburgerinnen, die mit wesentlich mehr Aufschlag- und Angriffsdruck auftraten. Nur in den Endphasen ließ es das Team um Kapitän Anja Bechmann etwas zu locker angehen, so dass der Gastgeber noch Chancen witterte. Aber die USC-Frauen ließen sich darauf nicht ein und verwandelten ihre Matchbälle (25:22, 25:23).

Im letzten Spiel des Tages gewannen die Potsdamerinnen gegen den VfK Südwest II mit 3:1 und wurden damit Erster des Turniers. "Das Turnier war der krönende Abschluss einer erfolgreichen Saison. Wir waren ein großes Team, haben super Stimmung gemacht und uns letztendlich mit dem Aufstieg für die harte Arbeit belohnt", erklärte Trainer Matthias Waldschik, der künftig die USC-Männer trainieren wird.