In der Handball-Bundesliga Ost der männlichen Jugend A kommt es am Sonntag (15 Uhr/Gieselerhalle) zum Topspiel zwischen dem SC Magdeburg und den Füchsen Berlin.

Stadtfeld l Beide Vereine sind für ihre ausgezeichnete Nachwuchsarbeit bekannt, standen sich im Vorjahr in den beiden Endspielen um die deutsche Meisterschaft der A-Jugend gegenüber. Nach einem 25:25 in Berlin triumphierten die Füchse im Rückspiel mit 33:27, holten sich zum dritten Mal nach 2011 und 2012 den Titel.

In der Saison 2013/14 stehen beide Mannschaften punktgleich an der Tabellenspitze der Nachwuchs-Bundesliga Ost, sind praktisch für das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft qualifiziert. Die Füchse gewannen das Hinspiel 28:26, kassierten ihre bislang einzige Saisonniederlage mit 33:34 in Lemgo.

Nun möchten die Magdeburger um Trainer Harry Jahns den Berlinern liebend gern die zweite Saisonniederlage zufügen und die alleinige Tabellenführung übernehmen. Während bei den Gästen Ausnahmetalent Paul Drux nach überstandenem Außenbandriss wieder dabei ist, wenn er nicht bei den Männern im Final Four um den DHB-Pokal mit ran muss, wird beim SCM neben den langzeitverletzten Marius Herda und Niklas Wosnitza wohl auch der an einer Rückenblockade laborierende Michel Poek ausfallen. Dafür sollen die Anschlusskader Uscins und Hübner nach ihrem Spiel mit der B-Jugend in Leipzig "eingeflogen" werden.

"Wer weniger Fehler macht wird gewinnen", ist sich SCM-Coach Jahns sicher, unterstreicht: "Eine gute Abwehrarbeit wird entscheidend sein." Wichtig ist dem Trainerfuchs auch die Frage, wer bekommt weniger Zeitstrafen. Im Hinspiel im Dezember kassierten seine Schützlinge acht, die Füchse nur vier.

Die Elbestädter sind optimistisch, die Füchse zu packen, weil sie als Mannschaft weiter gereift sind und auch zahlreiche Akteure in ihren Reihen haben, die bei den Männern bereits Drittliga-Luft geschnuppert haben. Jahns sagt aber auch: "Berlin ist und bleibt eine Ausnahmemannschaft, ist favorisiert."