Stadtfeld (vs) l Für die Magdeburger Zweitliga-Wasserballer geht es zum Saisonende jetzt Schlag auf Schlag. Nach dem am vergangenen Wochenende dem Staffelfavoriten Brandenburg ein 10:10 abgetrotzt werden konnte, erwarteten die Magdeburger der Oststaffel in eigener Halle den vor ihnen platzierten Tabellendritten SG Berlin Neukölln II und setzten sich mit 12:7 (3:0, 4:1, 2:4, 3:2) durch.

Im Vorfeld des Spieles wurde bereits heftig über die Aufstiegssituation der Magdeburger diskutiert. Doch die Verantwortlichen lassen sich nicht aus der Ruhe bringen: "Wir müssen am Ende der Saison vor unseren Mitkonkurrenten stehen. Erst dann beschäftigen wir uns mit dem Thema 1. Bundesliga", stellt WUM-Teammanager Klaus-Peter Knobloch klar.

Mit dem Sieg gegen die Berliner sind die Elbestädter ihrem Ziel näher gekommen. Durch eine sehr konzentrierte Spielweise gelang der WUM eine souveräne 7:1-Halbzeitführung.

Danach führten jedoch mehrere Unkonzentriertheiten in der Magdeburger Abwehr und Schludrigkeiten im Angriff dazu, dass der Gastgeber das dritte Viertel mit 2:4 verlor.

Gut, dass sich die WUM auf ihre Torhüter Marc Böer und Marco Schoder (hielt u. a. einen Strafwurf) verlassen konnten. In den letzten acht Spielminuten ließen die Magdeburger nichts mehr anbrennen und gewannen am Ende verdient mit 12:7.

"Heute hätten wir etwas für das Torverhältnis tun können, haben es aber mangels Konzentration versäumt, nach dem 7:1 Halbzeitstand nachzulegen. In einer solchen Begegnung zehn Wasserverweise und drei Strafwürfe gegen uns zu bekommen, sind einfach zu viel. Ein Kompliment an unsere jungen Wilden Lukas, Willi und Vincent. Sie haben nicht nur vier Tore zum Sieg beigesteuert, sondern wachsen immer besser in die Mannschaft hinein", resümierte WUM-Trainer Thomas Struffmann. Mit diesem Sieg verbesserten sich die Magdeburger wieder auf Tabellenplatz zwei.

WU Magdeburg: Böer, Schoder - Winkler, Butikashwili 3, Kohnert 1, Moritz Lehnert, Stelzner 4, Max Lehnert, Schulle 1, Wolfgram, Richter, Wiese, Block 3,