Die Damen-Mannschaft des Aufsteigers 1. TC Magdeburg unterlag bei ihrer Rückkehr in die Ostliga nach dreijähriger Abstinenz am 1. Spieltag dem letztjährigen Meisterschaftsvierten Berliner SV 1892 klar und deutlich mit 0:9 Punkten.

Sudenburg l Den aktuellen Ranglistenpositionen beider Mannschaften konnte man die krasse Außenseiterrolle der TCM-Damen entnehmen. So standen an den Positionen 1 und 2 bei den Gästen die besten deutschen Jugendlichen in der aktuellen Deutschen Rangliste der Sechzehnjährigen.

Diese boten Tennis vom Feinsten, spielten mit großer Klasse und toller Athletik die Mädels des Gastgebers an die Wand. Tina Troschke und Sybille Pohnert, wahrlich keine unerfahrenen Ostligaspielerinnen, hatten zwar Trainingsrückstände wettzumachen und spielten auch für die aktuellen Möglichkeiten nicht schlecht, verloren aber gegen Lena Rüffer und Juliane Triebe (beide Berlin) mit 0:6, 2:6 bzw. 1:6, 0:6.

Obwohl auch Linda Wilkerling und Kathrin Tichy (Neuling aus Gifhorn) ebenso glatt ihre Einzel verloren, gab es doch einiges Positives für den 1. TCM mitzunehmen.

Mannschaftsführerin Franziska Plate zeigte Kampfgeist und Übersicht, stemmte sich vehement gegen ihre drohende Niederlage. Sie verlor nach einem 1:1-Satzstand lediglich im Matchtiebreak mit 7:10 gegen Lidia Usinger (Berlin).

Ihr gleich machte es das 14-jährige "Nesthäkchen" Sophie Tihomirnova (1. TCM). Auch sie, weiterer Neuling in der Mannschaft, verlor erst im Matchtiebreak mit 7:10.

Diese Satzgewinne und auch einige gute Ansätze in den verlorenen Doppel-Spielen sollten Mut für die weiteren Spiele machen.

Nach dem kurzfristigen Rückzug der SG Friedrichshagen Berlin sind die Sudenburgerinnen nicht Tabellenletzter und benötigen vielleicht nur einen Sieg zum Klassenerhalt.