Magdeburg l Frühzeitig stellten die Mannen um Kapitän Martin Hörning die Weichen auf Sieg. Nach einem Strafecken-Ableger erzielte Joscha Vonderlin bereits nach vier Minuten das 1:0 für die Stadtfelder, die auch ihren drei Neuzugängen Jacob Bader, Jakob Gepp und Albrecht Lührs Einsatzzeiten gaben.

Mit frühzeitigem Druckaufbau und immer wieder schnellen Angriffsaktionen konnte der MSV auch in der Folgezeit seine Spielpräsenz sehr hoch halten. Zudem strahlte der gute Kombinationsfluss stets hohe Torgefahr aus und nach einem schönen Vonderlin-Pass traf Martin Hörning folgerichtig zum 2:0 (7.).

Nur weitere drei Minuten später war es wieder Vonderlin, der energisch in die gegnerischen Abwehrreihen vorstieß und sein Solo mit dem 3:0 (10.) abschloss.

Gegen Mitte des ersten Spielabschnittes ließ es die Börde-Mannschaft dann etwas ruhiger angehen, hatte aber weiter Dank einer gut organisierten Abwehr und eines dominanten Mittelfeldes eine gute Kontrolle über das Spielgeschehen. Mit der zweiten Strafecke (24.), die Stephan Zeilinga knapp am Tor vorbeischoss, lag ein weiterer MSV-Treffer in der Luft. Als nach einem Solo von Arne Keim der Ball am Schusskreis zu Markus Schmezko gelangte, setzte sich dieser gegen drei Gegenspieler durch und traf zum 4:0 (28.) ins lange Eck.

Doch die Gäste wollten sich nicht so einfach ergeben, schafften mit ihrem ersten gefährlichen Angriff nach einer Strafecke durch Markus Haußig den Anschlusstreffer (30.).

In der zweiten Hälfte investierten die Messestädter dann mehr und zwangen die Magdeburger öfter in die Defensive, zumal es der Gastgeber jetzt im Aufbauspiel zu ungeduldig und ungenau angehen ließ. Dennoch hatten Keim (42., 46.) und Vonderlin (49.) weitere Tormöglichkeiten auf dem Schläger, blieben jedoch entweder am Leipziger Tormann bzw. dem letzten Mann der Messestädter hängen.

Zum Leidwesen von MSV-Trainerin Maria Wiebicke wurde es ihr bei der kalten Witterung vom Spielgeschehen her noch eine Nuance kühler, als die Gäste nach ihrer zweiten Strafecke erneut durch Haußig auf 4:2 (45.) verkürzen konnten.

Im weiteren Spielverlauf machte es der MSV bis zum Schlusspfiff im wechselseitigen Spielgeschehen weiter spannend. Im Angriff gelang zwar nicht mehr so richtig etwas. Dafür stellte die Abwehr den Kontrahenten meist vor der torgefährlichen Zone, so dass es beim wichtigen Rückrunden-Auftakt-Sieg blieb.

Magdeburger SV Börde: Hoffmeier - Ahrens, Bader, Baran, Becker, Bernutz, Gepp, Hörning, Jurack, Keim, Lührs, Schmezko, Schumann, Vonderlin, Würkner, Zeilinga