Magdeburg (vs) l In der 2. Wasserball-Bundesliga Ost landete die WU Magdeburg am vergangenen Doppelspieltag zwei Auswärtssiege. Zunächst gewann die WU Magdeburg beim SC Chemnitz von 1892 mit 13:4 (2:1, 4:0, 3:1, 4:2). Tags darauf setzten sich die Elbestädter beim SV Zwickau knapp mit 13:9 (2:1, 5:3, 2:3, 4:2) durch.

Wie schon gegen Prag "schluderten" die Elbestädter gegen Chemnitz in der Chancenverwertung. Trotzdem gelang ihnen eine 2:1-Führung nach dem ersten Viertel. Im zweiten Spielabschnitt lief es besser für die Magdeburger. Da Marc Böer im WUM-Tor auch noch einen Strafwurf hielt, ging die WUM mit einer 6:1-Führung in die Halbzeitpause. Die restliche Spielzeit sicherte die WUM das 13:4-Endergebnis ab.

In Zwickau stieß Lukas Schulle zum Team, der am Vortag noch bei einem LGO-Auswahllehrgang in Berlin weilte. Zwar gewannen die Sachsen-Anhalter das Spiel mit 13:9 Toren, aber unter dem Strich darf man von einer Mannschaft, die in die 1. Bundesliga aufsteigen will, einfach mehr erwarten.

WUM-Trainer Thomas Struffmann nach dem Doppelspieltag: "Spielerisch war das nicht erstligareif. Zumindest gegen Chemnitz überzeugte aber unsere gute Abwehrarbeit. Insgesamt haben wir jedoch an diesem Wochenende zu viele Torchancen liegen gelassen. Da war mehr drin!"

Beste Spieler waren Tom Hagendorf (vier Tore gegen Chemnitz) und Wilhelm Block (vier Tore gegen Zwickau).