Magdeburg l Im "Interconference-Spiel" der Oberliga Ost bei den Berlin Bears bezogen die Footballer des MSV 90 eine "historische" 7:50-Niederlage. Es war für die Magdeburg Virgin Guards ein Tag zum Vergessen werden.

Die Partie hätte aus Sicht der Garde nicht schlechter starten können. Schon im ersten Spielzug konnten die Gastgeber durch einen langen Pass ihren ersten Touchdown erzielen und die Defense der Virgin Guards überrumpeln. Der "Point after Touchdown" (PAT) wurde ebenfalls gut gegeben -7:0.

Direkt im Anschluss führte ein "Fumble" im Magdeburger Kickoff-Return zu erneutem Ballbesitz für die Bears. Diese wussten ihre Chance zu nutzen und brachten nach einem kurzen Lauf einen weiteren Pass, der zu dem nächsten Touchdown führte - 14:0.

Damit waren die Elbestädter vollends aus dem Konzept gebracht, lagen folgerichtig zur Halbzeitpause mit 0:27 hinten. In dieser versuchten Coaches und Teamkapitäne die Mannschaft aufzubauen. Dies gelang auch bis zu einem gewissen Grad, sodass die Elbestädter etwas motivierter in die letzten zwei Viertel starteten.

Jedoch fehlten den Magdeburgern im entscheidenden Moment immer wenige Yards, um den Bears wirklich gefährlich zu werden. Auch in der Defense wollte es einfach nicht laufen. Bis auf wenige Ausnahmen bewegte Berlin den Ball konsequent über den Platz, auch wenn verschiedene Umstellungen in der Verteidigung der Garde diese Vorwärtsbewegung zumindest etwas verlangsamten. Weitere Punkte der Gastgeber verhindern konnte die Defense jedoch nicht.

Im letzten Viertel gelang es den Virgin Guards zumindest einmal die Endzone der Gastgeber mit Ball zu erreichen. Ein langer Pass von Quarterback Heiko Pittelkau fand in Wide Receiver Mike Dorowski seinen Empfänger. Der Zusatzkick durch Allan Sotta traf ebenfalls zum Zwischenstand von 43:7. Doch erhöhten die Bears noch zum 50:7-Endstand.

Am Sonntag empfängt die Garde die Chemnitz Crusaders.