Saisonabschluss: Zum 30. und damit zum letzten Mal rollt am Sonnabend der Ball in der Fußball-Landesklasse 2. Während mit dem SV Union Heyrothsberge bereits der Meister und Aufsteiger in die Landesliga Nord feststeht, ist im unteren Drittel der Tabelle noch eine Entscheidung offen.

Magdeburg l Wer muss neben Roter Stern Sudenburg und dem SV Traktor Tucheim den Gang eine Liga tiefer antreten? Die Entscheidung fällt zwischen dem FC Zukunft und Kali Wolmirstedt. Wie es der Zufall will, stehen sich beide Teams am Sonnabend direkt gegenüber.

Die deutlich besseren Karten haben dabei die Lemsdorfer. Die Elf von Trainer Peter Köhler hat drei Punkte Vorsprung und das deutlich bessere Torverhältnis. Ein Zähler ist nötig, um den Klassenerhalt sicher aus eigener Kraft zu schaffen. Köhler will sich daher auch gar nicht auf mögliche Rechenspiele einlassen: "Wir spielen auf Sieg, wollen drei Punkte holen und fertig. Wir haben es verpasst in den letzten beiden Spielen gegen Gommern und Niegripp den Sack zuzumachen. Das müssen wir jetzt nachholen."

Auch wenn einige Stammspieler verletzt oder angeschlagen sind, ist Köhler zuversichtlich. Die Nachrückenden hätten ihre Leistung bis dato gebracht. "Man soll niemals nie sagen, noch ist alles möglich. Stellen wir uns hinten rein und Wolmirstedt kommt ins Rollen, ist es schwer den Schalter wieder umzulegen. Daher spielen wir von Anfang an volle Pulle", gibt der Zukunft-Trainer eine klare Marschrichtung vor.

Mit dem TuS 1860 Magdeburg, Germania Olvenstedt und dem SSV Besiegdas streiten sich gleich drei Mannschaften aus der Elbestadt noch um den dritten Tabellenrang. Alle Teams haben bislang 54 Punkte gesammelt, die Neustädter haben aufgrund des besseren Torverhältnisses aktuell die Nase vorn. Während TuS 1860 den SV Eintracht Gommern empfängt, haben die anderen beiden Magdeburger Vertretungen jeweils ein Derby vor der Brust. Besiegdas spielt zu Hause gegen den SV Fortuna II, Germania bekommt es mit Roter Stern Sudenburg zu tun. Für Olvenstedts Trainer Maik Hermann ist das abschließende Punktspiel nicht mehr ganz so wichtig. "Wir blicken schon seit Wochen auf das Pokalfinale gegen TuS am kommenden Wochenende. Dennoch haben wir nichts zu verschenken, wollen uns gut präsentieren und uns für das abschließende Highlight vor der Sommerpause einspielen", so der Germania-Coach. Vernünftig verabschieden will sich auch Roter Stern Sudenburg. Die Elf von Trainer Bodo Thiele steht bereits als Absteiger fest und vor einem Umbruch.

Sportlich bedeutungslos ist der abschließende Auftritt des SV Arminia. Die Buckauer bitten den Tabellenletzten SV Traktor Tucheim zum Duell. Anpfiff auf allen Plätzen ist heute um 15 Uhr.