Alte Neustadt (hoe). Mit einer ähnlichen Ausgangssituation wie am vergangenen Wochenende gegen Rotation Prenzlauer Berg empfangen die Regionalliga-Volleyballer des USC Magdeburg am Sonntag den USV Potsdam um 15 Uhr in der Campushalle. Auch gegen die Potsdamer hatten die Magdeburger im Hinspiel nur knapp mit 2:3 verloren, dabei einen 7:3-Vorsprung im Entscheidungssatz noch verspielt.

Demzufolge wollen die Gastgeber natürlich auch gegen diesen Gegner die Punkte zurück holen, auch wenn die personelle Situation sich besonders durch den weiteren Ausfall von Diagonalangreifer Tim Lautenschläger nicht verbessert hat. Außerdem wird sicher eine Rolle spielen, wie die einzelnen Spieler die deutliche Niederlage vor Wochenfrist bei Rotation verdaut haben. Dazu ist in erster Linie eine deutliche Senkung der Eigenfehlerquote nötig, was ja letztendlich nicht unbedingt vom Gegner abhängig ist, wenn man die zahlreichen vergebenen Dankeballsituationen aus der letzten Partie betrachtet.

"Dieses Spiel sollte eigentlich abgehakt sein. Für uns geht es immer noch darum, den Abstand nach oben nicht zu groß werden zu lassen und natürlich die Distanz zu den beiden Abstiegskandidaten zu wahren", deutet USC-Trainer Hendrik Oelze die Brisanz der aktuellen Tabellensituation an. Denn zwei Teams, momentan sind das Königswusterhausen und Südwest Berlin, steigen direkt ab. Außerdem könnte es auch noch eine dritte Mannschaft erwischen, also den USC, wenn nämlich die TSG Schöneiche aus der 2. Bundesliga absteigt und kein Team der Regionalliga in die höhere Liga aufsteigt, wie in der vergangenen Saison geschehen.

Das sind aktuell aber alles nur Spekulationen. Die Magdeburger sollen und wollen eine vernünftige Leistung abrufen, und vielleicht schaffen sie dann ja auch eine kleine Überraschung gegen die favorisierten Gäste von der Havel.