Am 12. Spieltag der Mitteldeutschen Hockey-Oberliga kam der MSV Börde im heimischen GutsMuths-Stadion gegen den HC Lindenau-Grünau Leipzig nur zu einem 3:3 (2:3)-Unentschieden. Geburtstagskind Florian Uebe, Stephan Zeilinga und Jacob Bader trafen für die Stadtfelder.

Stadtfeld l Noch vor dem Anpfiff waren die Magdeburger optimistische genug, wollten mit einem Heimerfolg die Messestädter in der Tabelle überholen. Doch nach dem Spielverlauf müssen die Magdeburger mit dem Unentschieden zufrieden sein, lagen doch die stark aufspielenden Gäste nach einer halben Stunde bereits mit 3:0 vorn.

Dabei passte bei den Stadtfeldern über weite Teile des ersten Spielabschnittes zu wenig zusammen, waren zudem gelungene Kombinationen Mangelware. Anders die Leipziger, die die Fehler der Platzherren gnadenlos zu ihrer 3:0-Führung ausnutzten.

Als Rechtsverteidiger Zeilinga im Mittelfeld den Ball verlorund auch Martin Hörning nicht mehr rechtzeitig retten konnte, hieß es nach einem gelungenen Konterzug 0:1 (10.). Im weiteren Verlauf bestimmte nun der Gast das Spielgeschehen, zwang die fehlerhafte Börde-Defensive oft in höchste Not, mit der Folge einiger Strafecken. Als die Abwehr eine davon bereits entschärft hatte, folgte im Nachsetzen noch das 0:2 (14.).

Wenig später keimte nach einem Börde-Pfostenschuss und einem Schuss aus Nahdistanz, den der Leipziger Schlussmann aber entschärfen konnte, wieder Hoffnung beim Börde-Anhang auf. Doch mit dem 0:3 (29.) schien alles in Richtung Gäste-Sieg hinzudeuten.

Geburtstagskind Uebe schaffte im direkten Gegenzug mit dem 1:3 (30.) jedoch eine gewisse Initialzündung. Er wuchtete eine scharf Eingabe in den Schusskreis ins Netz. Drei Minuten später brachte Zeilinga den Gastgeber nach einer Strafecke auf 2:3 heran.

Nach den Wechsel schien die Börde-Mannschaft wie ausgewechselt. Jetzt gelangen gute Kombinationen, die Abwehr bekam mehr Zugriff und der Ausgleich lag mehrmals in der Luft. So verfehlte Hörning knapp das Tor (38.), verpasste Zeilinga mit einem Strafecken-Schlenzer knapp das selbige (40.). Zudem sah ein Solo von Arne Keim den Leipziger Keeper schlussendlich als Sieger (45.).

Doch nach einer Strafecken-Kombination gelang Bader noch der vielumjubelte Ausgleich (50.), den letztlich Börde-Torhüter Jan Hoffmeier fünf Minuten vor dem Abpfiff mit einer gemeisterten Strafecke festhielt.

MSV Börde: Hoffmeier - Bader, Baran, Bernutz, Gepp, Hörning, Jurack, Keim, Lührs, Schmezko, Schreiber, Uebe, Vonderlin, Würkner, Zeilinga