Alte Neustadt (hoe). Wieder nichts – so lautete das nüchterne Fazit der Regionalliga-Volleyballer des USC nach dem 1:3 (-24, 23, -23, -23) im Heimspiel gegen den USV Potsdam. Wieder ging die Partie nach äußerst engen Satzverläufen knapp mit 98:95 Satzpunkten an den Gegner.

Nach dem knapp verlorenen ersten Satz merkten die Gastgeber, dass an diesem Tag gegen den USV mehr zu holen war, denn auch die Gäste offenbarten phasenweise eine Reihe von Fehlern, die der USC aber nicht konsequent genug genutzt hatte – 24:26.

Besser lief es dann schon im zweiten Durchgang, in dem die Magdeburger zeitweise mit bis zu sieben Punkten führten, sich aus einer sicheren Annahme heraus immer wieder Vorteile erspielten. Erst zum Ende des Satzes erlaubte man den Gästen durch einige Nachlässigkeiten noch etwas Ergebniskorrektur – 25:23.

Im Folgedurchgang reduzierten die Potsdamer zunächst aber auch ihre Eigenfehlerquote und gingen mit 8:4 in Führung. Der USC-Sechser steckte aber nicht auf, war beim 11:11 wieder dran und hatte sich beim18:14 sogar einen komfortablen Vorsprung erspielt, den man gleich darauf aber wieder verspielte, weil reihenweise Dankeballsituationen nicht gewinnbringend genutzt wurden. Die erfahrenen Potsdamer bekamen so Stück für Stück wieder Oberwasser und nutzten ihre Vorteile zum erneut knappen Satzgewinn – 23:25.

Um vielleicht noch den Tiebreak zu erzwingen, musste also der Satzausgleich her, was den Gastgebern auf Grund einer zu hohen Eigenfehlerquote und mangelnder Chancenverwertung nach ausgeglichenem Satzverlauf nicht gelang – wieder nur 23:25.

Die Magdeburger haben in diesem Spiel wieder ein paar sehr greifbare Punkte liegen gelassen und weiter Boden zum Anschluss an das Mittelfeld verloren. Jetzt sind erst einmal Ideen gefragt, wie die Mannschaft aus der emotionalen Versenkung geholt werden kann und bis zum nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den VC Olympia Berlin II wieder in Form kommt.

USC: Glücklederer, Hagemeier, Hennig, Kliefoth, Mück, Opitz, Vogler, A. Ziskins, E. Ziskins.