Vom 7. bis 15. Juni wurden die deutschen Schach-Jugendeinzelmeisterschaft (DEM) im Magdeburger Maritim Hotel ausgetragen. Als Vierte der U16-weiblich verpasste Josefine Heinemann (Aufbau Elbe) einen Medaillenrang nur aufgrund der schlechteren Feinwertung.

Altstadt l Mannschaftskollegin Trine Bierfreund belegte in der U12-weiblich den sehr guten fünften Platz. Insgesamt schlugen sich zahlreiche Magdeburger Talente achtbar. Mit insgesamt 14 Nachwuchsspielern schafften so viele Magdeburger wie noch nie die Qualifikation zur gesamtdeutschen Endrunde. Am Ende blieben die Elbestädter zwar ohne Medaillen, schlugen sich aber mehr als achtbar und griffen teilweise in den Kampf um die Spitzenplätze ein.

So auch Bennet Biastoch (Aufbau Elbe), der in der Altersklasse U12 nach der neunten Runde nur einen halben Zähler hinter dem späteren Sieger Luis Engel (Hamburger SK) lag. Im anschließenden direkten Duell musste Biastoch die Überlegenheit des Hamburgers anerkennen und sich letztendlich geschlagen geben. Durch eine Punkteteilung in der elften und damit letzten Partie belegte der Magdeburger in der Abschlusstabelle mit sieben Punkten den guten neunten Rang. Vereinskollege Jonas Roseneck wurde mit der gleichen Punktzahl 15. Den 30. Platz von insgesamt 94 Startern in dieser Altersklasse belegte Benjamin Wagner vom USC.

Vorjahressiegerin Josefine Heinemann (Aufbau Elbe) sorgte für ein besonders spannendes Finish. In der letzten Runde begnügte sich die Kaderspielerin mit einer Punkteteilung und hoffte, den Feinwertungsvorteil von einem Buchholzpunkt vor der Badenerin Melissa Fesselier ins Ziel retten zu können. Am Ende fehlte Heinemann jedoch ein halbes Wertungspünktchen für den Bronzerang, so dass sie nur auf dem vierten Rang einkam. Den Titel sicherte sich Sonja Bluhm (SV Hofheim) mit einem ganzen Zähler Vorsprung.

Trine Bierfreund (Aufbau Elbe) startete denkbar schlecht mit drei Niederlagen und einem Remis in das Turnier der U12-weiblich. Doch aus den letzten sechs Partien holte die Magdeburgerin gleich 5,5 Punkte und schaffte somit sogar noch den Sprung auf den fünften Platz. Vereinskollegin Annika Kirsten wurde von 34 Starterinnen 17.

Bei den Jüngsten in der Altersklasse U10 belegte Ole Zeuner (Schachzwerge Magdeburg) mit sechs Punkten den 36. Rang in der Schlusstabelle. Seine Vereinskollegen Thaddeus Mirschel und Fabian Eschner kamen auf den Rängen 70 und 72 ein, Areg Khanbekyan (USC) wurde 53. Bei den Mädchen belegte Elina Heutling (Schachzwerge) den 28. Platz.

In der U14-weiblich kam Cecilia Cejda (Aufbau Elbe) auf insgesamt 4,5 Zähler und kam damit auf den 18. Rang. Niklas Geue (USC) musste in der U16 noch Lehrgeld zahlen und wurde am Ende 24. von 28 Startern.

Die Deutschen Jugendmeisterschaften wurden von der Deutschen Schachjugend und der Schachjugend Sachsen-Anhalt mit Unterstützung der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt organisiert.