Magdeburg (vs) l An den 33. Deutschen Meisterschaften im Kegeln der Sektion Classic des Deutschen Behindertensportverbandes in Augsburg nahm der Magdeburger SV 90 mit einer Mannschaft und sechs Einzelstartern teil.

In der Einzelwertung, die in drei Schadens- und zwei Altersgruppen ausgetragen wurde, holten die Elbestädter drei Medaillen. So konnte Silvio Hartseil mit 531 Holz den Titel in der Gruppe der praktisch blinden Herren erneut erfolgreich verteidigen. Jürg Seyffarth, von der SG Chemie Wolfen, wurde mit 480 Holz Dritter. In der gleichen Gruppe der Damen belegte Andrea Hartseil mit 521 Holz den zweiten Rang. Die Wolfenerin Jana Reinke sicherte sich mit 549 Holz die Goldmedaille.

In der Gruppe der blinden Herren gelang Tilo Behrendt mit 507 Holz ebenfalls die erneute Titelverteidigung und der Wolfener Frank Meixelsberger wurde mit 318 Holz Neunter. In der Seniorenklasse dieser Gruppe landeten der Wolfener Helmut Meixelsberger (467 Holz) auf dem Silberrang und der Magdeburger Peter Tränkler (427 Holz) auf dem undankbaren vierten Rang. In der gleichen Gruppe der Damen erspielte Andrea Dähling 327 Holz und wurde Vierte.

In der Gruppe der sehschwachen Damen erspielte Gabriele Meyer 494 Holz und wurde Vierte. In der Seniorenklasse dieser Gruppe konnte Edith Rien (Wolfen) mit 572 Holz ihren Vorjahreserfolg wiederholen. In der gleichen Gruppe der Herren holte der Wolfener Ralf-Peter Lokat mit 594 Holz Silber. In der Seniorenklasse konnte Helmut Schulz (Wolfen) mit 466 Holz den achten Rang belegen.

In der Mannschaftskonkurrenz gingen zehn Teams an den Start. Der Magdeburger SV 90, der in der Besetzung mit Gabriele Meyer (517 Holz), Andrea Hartseil (558 Holz), Tilo Behrendt (437 Holz) und Silvio Hartseil (548 Holz) antrat, erspielte insgesamt 2 060 Holz und holte mit dieser Leistung die Silbermedaille.

Der Mannschaftsmeistertitel ging in diesem Jahr nach Sachsen an die Spielgemeinschaft Riesa/Dresden/Bautzen, die mit 2 126 Holz der Konkurrenz das Nachsehen gab. Bronze ging mit 2 027 Holz an die SpG Lok Chemnitz/Siegmar Chemnitz.