Von Roland Schulz

Ottersleben l Nach der 1:3-Auswärtsniederlage vor Wochenfrist in der Pokal-Ausscheidungsrunde beim Landesklasse-Vertreter SSV Landsberg kehrte beim Landesligisten VfB Ottersleben langsam wieder Normalität ein. "Die Niederlage war schon ärgerlich", so VfB-Trainer An-dré Hoof zurückblickend, der allerdings noch einmal den Auslosungsmodus für dieses eine Ausscheidungsspiel monierte.

Mittlerweile ist die Stimmung aber wieder ins Positive umgeschlagen. "Wir denken eh positiv, sind im Hinblick auf das Spiel am Sonnabend auch so gestimmt", wie der Coach meint. Dann spielt der VfB ab 15 Uhr beim SV Lok in Aschersleben. "Wir wollen dann wieder besseren und erfolgreicheren Fußball spielen als in Landsberg", gibt Hoof das Ziel vor.

Allerdings konnte Hoof nicht viel über den Gegner sagen. Mit Maik Teutloff, Necirvan Isa, Hogir Isa, Devis Drici, Enrico Tietzel (alle zum FSV Hettstedt) und Martin Gutsche (unbekannt) haben sechs Kicker, teilweise noch in der Rückrunde der vergangenen Saison, den Verein verlassen. Mit Pascal Scheffler (Ballenstedt) und Philipp Rauhut (FC Zukunft) hat die Mannschaft um Trainer Siegfried Keller nur zwei Zugänge zu verzeichnen.

"Wir wissen, dass Lok über eine heim- und spielstarke Mannschaft verfügt, mehr aber auch nicht", so Hoof zum Gegner. Der Coach, der sich über eine sehr trainingsintensive Woche freut, kann am Wochenende wieder auf die zuletzt verletzten Fabian Jahns, Lukas Pollok und Florian Purrucker sowie den im Urlaub weilenden Matthias Malchau zurückgreifen, muss aber auf Matthias Dieterichs (Urlaub), Christian Meyer, Fabian Falkenberg und David Kotkowski (alle verletzt) verzichten.