Zum Auftakt der Aufstiegsspiele zur Ostliga unterlagen die Damen 30 des 1. TC Magdeburg dem SC Brandenburg Berlin klar mit 1:8. Die Herren des LuckyFitness e.V. dagegen besiegten den TC Weimar mit 5:4.

Sudenburg l Der souveräne Landesmeister Sachsen-Anhalts der Damen 30 bekam es in der Relegation zur Ostliga mit dem Berliner Meister SC Brandenburg Berlin zu tun. Hier trafen sich viele Spielerinnen, die in der Vergangenheit auch bei den Damen-Konkurrenzen gegeneinander antraten.

Die Damen des 1. TC Magdeburg hätten es gern den Herren 30 ihres Clubs gleichgetan und auf Anhieb den Aufstieg in die Ostliga geschafft. Allerdings war die Hürde am Sonnabend trotz des Heimvorteils zu hoch.

Das Problem liegt in der Anzahl der einzusetzenden Spielerinnen. In der Oberliga Sachsen-Anhalts wird in 4er-Teams gespielt, in der Ostliga in 6er-Mannschaften. Im Spiel gegen die Mannschaft des SC Brandenburg Berlin konnte der TCM diese Erhöhung an gleichwertigen Spielerinnen nicht bewältigen. Auf den vorderen Positionen zeigten San-dra Warmbold, Janine Rudolph und Sabine Lindenau, dass sie durchaus Ostliga-Niveau anbieten können. Insgesamt hat es aber nicht zu Einzelpunkten gereicht. Auf den hinteren Positionen konnten die TCM-Damen aber nicht mithalten.

Das Spitzeneinzel verlor Warmbold (TCM) gegen Wiedenberg (Berlin) mit 1:6, 3:6. Einen großen Kampf lieferte an Position zwei Mannschaftsführerin Janine Rudolph (TCM) gegen Petra Stauder (Berlin). Die Berlinerin siegte mit 6:4, 6:2. Der SC Brandenburg gewann alle sechs Einzel und stellte mit dem 6:0-Zwischenstand den Aufstieg sicher.

Die TCM-Damen bemühten sich in den Doppeln um eine Ergebniskorrektur, die auch mit dem Gewinn des dritten Doppels (Theiß/Strehl-Geyer) zum Ehrenpunkt gelang.

Der Aufstieg des Berliner Meisters SC Brandenburg mit dem 8:1-Ergebnis war jederzeit verdient.

Die Damen 30 des 1. TC Magdeburg werden in der kommenden Saison sicher erneut um den Landesmeistertitel und den Aufstieg in die Ostliga kämpfen.

Achtungserfolg der Herren

Herren-Vizelandesmeister LuckyFitness Magdeburg überraschend für die Relegationsrunde zum Aufstieg in die Ostliga nominiert, traf im ersten Relegationsspiel auf den thüringischen Meister TC Weimar. Obwohl Außenseiter für diese Qualifikationsspiele, wollten die Magdeburger zumindest im Heimspiel ihre Chance nutzen. Allerdings fehlten dem Team mit Gooch (Südafrika), Baunack und Neuling drei wichtige Spieler. Aber die Mannschaft konnte mit den Nachrückern zeigen, wie ausgeglichen das Team besetzt ist.

Die Weimaraner konnten mit Triebe (ehemals Halle-Peißnitz) und Kojecky an den Positionen eins und zwei sehr spielstarke Herren aufbieten, hatten aber deutliche Schwächen auf den hinteren Positionen. So verloren Patrick Hüser (Magdeburg) das Spitzeneinzel gegen Triebe mit 2:6, 1:6 und Daniel Mlynek (Magdeburg) an Position zwei gegen Kojecky mit 1:6, 2:6.

Aber die Einzelsiege von Sascha Seeger-Kunth, Roy Antemann, Toni Wieczorek und Kai Maienschein wendeten das Blatt für LuckyFitness Magdeburg. Der 4:2-Zwischenstand nach den Einzeln machte Hoffnung auf mehr.

Die Doppel, die die Entscheidung bringen mussten, wurden vor allem von den Gästen sehr risikoreich aufgestellt. Die Elbestädter konzentrierten sich auf den Gewinn eines Doppelpunktes, der auch durch Seeger-Kunth/Antemann im dritten Doppel in zwei Sätzen gelang.

Dieser umkämpfte 5:4-Sieg war jederzeit verdient und führt zu einer spannenden Konstellation für das Auswärtsspiel beim Favoriten TC Blau-Weiss Berlin II. Dann werden die LuckyFitness-Männer zumindest auch auf die Stammspieler Christoph Baunack und Konrad Neuling zurückgreifen können.

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