Stadtfeld l Vor einer Woche begann in der 3. Handball-Liga Ost der Punktspielbetrieb 2014/15. Der SC Magdeburg II steigt allerdings erst heute Abend in den Spielbetrieb ein, empfängt um 19.30 Uhr in der Hermann-Gieseler-Halle im Landesderby die HG Köthen.

Die Gäste kassierten in der vergangenen Woche eine knappe 24:25 (8:14)-Heimiederlage gegen die zweite Mannschaft des TV Burgdorf. Dabei zeigte die Sieben erst ab der 49. Minute ihre wahres Können, als sie die Niederlage nach einem 18:25-Rückstand fast noch abwenden konnte.

Für die Club-Zweite hat sich an der Saison-Zielstellung gegenüber der zweiten Runde der vergangenen Spielzeit nicht viel geändert: Die Mannschaft, die im vergangenen Jahr Vizemeister in der Oststaffel der Liga wurde, will mit attraktivem und temporeichem Handball an alte Magdeburger Handballtugenden anknüpfen, die Fans verwöhnen, Spieler entwickeln und für die Bundesligamannschaft anbieten.

Seit Bennet Wiegert das Trainer-Zepter der Mannschaft schwingt, hat das Team diese Maximen konsequent umgesetzt. Das nach den zahlreichen Abgängen zum Ende der vergangenen Saison, nicht noch einmal eine solche Platzierung gelingen kann, ist dem Coach vollauf bewusst.

"Das ist auch nicht unser Hauptanliegen. Wir wollen die Jungs ausbilden, schauen erst sehr spät auf den kommenden Gegner. Wenn jemand in die Halle kommt, um tollen Handball zu sehen, ist er richtig. Will er stetig platzierungsorientierten Handball bei uns sehen, haben wir unsere Zielstellung nicht richtig rübergebracht", so Wiegert weiter.

"Köthen kommt als Aufsteiger immer noch mit breiter Brust. Da müssen wir hellwach sein. Wir bereiten die Jungs zwar auf das Spiel vor. Aber alles zu seiner Zeit", betont der 32-Jährige. Fehlen werden André Czech (Grundausbildung beim Bund) sowie die verletzten Maximilian Wasielewski (Knie-OP) und Niklas Wosnitza (Kreuzbandriss). Dafür darf Alexander Saul auf einen Kurzeinsatz hoffen.