Magdeburg (vs) l Der Fermersleber SV hat auch das zweite Saisonspiel verloren, unterlag dem BSV 93 II in eigener Halle mit 22:23 (10:10). Entscheidend für die Niederlage war das Unvermögen vom Siebenmeter-Strich. "Wenn nur bei zwei von sieben Strafwürfen der Ball den Weg ins Gehäuse vom starken Nachwuchskeeper der Gäste findet, verlierst du so ein Spiel mit einem Tor", ärgerte sich FSV-Trainer Schaarschmidt nach Spielschluss.

In der zweiten Halbzeit zogen die Gastgeber auf 15:12 davon, doch die BSV-Zweite rappelte sich wieder auf, ging ihrerseits mit 20:17 in Führung (50.). Dem FSV gelang mit einer offensiven Deckung nur noch der Anschluss, so dass erneut von Beginn an um den Klassenerhalt gezittert werden muss.

FSV: Böhm, Weiss - Beckmann 2, Brecht, Dietze 2, Hausmann, Möhring 4, Mewes 3/2, Parthey 1, Rösing 6, Splitt 4, Winkler BSV 93 II: Dreiling - Völkel 3, Kirsten, Lärm 3, Seidler 4/1, Jaenecke, Bulgrin 3, Draeger 4, Menzel 2, Thielecke, Jander 3, Presche 1

Dank eines starken Endspurtes setzte sich Aufsteiger TuS 1860 bei der HSG Osterburg durch, gewann 33:31 (12:14). Die Hausherren legten wie die Feuerwehr los, führten 4:0, setzten sich zu Beginn der zweiten Halbzeit auf 19:13 ab. Doch dann zeigte die Krausholz-Sieben Moral, kämpfte sich gegen die sich selbst dezimierenden Altmärker mit einem 5:0-Lauf zum 26:26. Drei weitere Treffer der Neustädter brachten die 29:26-Führung, die die Gäste nicht mehr aus der Hand gaben.

Coach Hannes Krausholz erklärte anschließend: "Durch eine schwache Chancenverwertung haben wir Osterburg heute zweimal enteilen lassen, konnten uns dann aber jedes Mal wieder zurückkämpfen."

TuS 1860: Donhof, Tischmeyer - Finke 5, Heinrichs 1, Rinka 2, Krause 5, Marek 2, Teichert, Michael 6, Käselitz 4, Magalowski 4, Smudzinski 1, Lewin 2, Höppner 1

Der Post SV kam beim vorjährigen Süd-Verbandsligisten Lok Schönebeck zu einem ungefährdeten 31:23 (16:9)-Erfolg.

Von Beginn an dominierten die Magdeburger das Spiel, wirkten wacher und souveräner. Vor allem die Abwehr stand hervorragend. Zu Beginn der zweiten Halbzeit zog dann aber ein wenig der Schlendrian in das Spiel der Postler ein, auch weil die Heim-Sieben die Deckung offensiver gestaltete. Technische Fehler und auch Ungenauigkeiten im Abschluss brachten Schönebeck auf 15:19 heran (41.). Dann zogen die Gäste jedoch wieder an und hatten spätestens beim 17:26 wieder alles im Griff (52.).

Post: Preuß, Tümler - Jordan 3, Schliephake 8, Meister 1, Holst, Hoscher, Zunkel 1, Häberer 3, M. Dehnhardt 3, Sülflow 3, Fischer 3, C. Dehnhardt 6, Seel