Magdeburg l Nachdem die Magdeburger Volleyballer vom USC am vergangenen Sonntag in der 3. Liga Nord bereits ein Team aus dem Umfeld Hamburgs empfingen, ist der USC diesmal selbst in Richtung Norden unterwegs, gastiert heute um 18 Uhr beim VfL Pinneberg.

Ebenso wie beim VC Norderstedt handelt es sich auch bei den Pinneberger Gastgebern um die große Unbekannte, was die Leistungsfähigkeit des Teams bzw. der Einzelspieler betrifft.

USC-Trainer Matthias Waldschik möchte im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit aus seinem Team natürlich immer das Optimale herauskitzeln, relativierte diesbezüglich auch die Wertigkeit des Heimerfolgs gegen Norderstedt: "Das waren zwar drei Punkte auf der Habenseite, aber ansonsten müssen wir gegen die noch anstehenden `Brocken`, wie z.B. den Berliner VV demnächst zuhause, doch noch eine ganze Menge mehr zeigen."

Und auch gegen den Fünftplatzierten der vergangenen Saison werden die Magdeburger eine Schippe drauf legen müssen, denn der VfL verlor zuletzt nur knapp mit 2:3 und 13:15 im fünften Satz gegen die Erstligareserve des VC Olympia.

Bei den Gästen ist der Einsatz von Zuspieler Torsten Stöter und des schon zuletzt fehlenden Phillip Maaß wegen grippaler Infekte fraglich, musste der Trainer doch schon unter der Woche auf beide im Training verzichten.

In volleyballerischer Hinsicht will Waldschik das schnelle Angriffsspiel über die Mitte weiter forcieren, um damit auch die Außenpositionen zu entlasten. Auch dort gab es zuletzt einige Unzulänglichkeiten, die ausgemerzt werden sollen. Auf jeden Fall fährt der USC nicht nach Pinneberg, um freiwillig die Punkte dort zu lassen.