In der 3. Volleyball-Liga Nord der Männer unterlag der USC Magdeburg am 3. Spieltag beim VfL Pinneberg mit 0:3 (-21, -25, -23)-Sätzen. Diese Niederlage scheint eine Art Fingerzeig für das zuvor euphorisierte Studententeam zu sein, auch wenn die Unterschiede, den Satzergebnissen nach zu urteilen, doch nicht so groß waren.

Magdeburg l Aus dem 14er-Kader traten Libero Kim Schmidt und Mittelblocker Michael Petereit die Reise in die Nähe Hamburgs nicht mit an. Trotzdem stand dem Neuling aber auch die Mannschaft zur Verfügung, die am ersten Spieltag Vorjahresmeister Schöneiche in eigener Halle besiegt hatte.

Mit dem Herrenteam des VfL Pinneberg hatten die Magdeburger eine abwehrstarke Mannschaft als Gegner, die jeden Punkterfolg der USC-Angreifer mit überzeugendem Stellungsspiel und Einsatzwillen zu verhindern suchte. Insbesondere in der Punktquote nach abgewehrten Bällen waren die Gastgeber ihren Gästen insgesamt ein Stück voraus.

Im ersten Durchgang gerieten die Magdeburg auch auf Grund einer schwächelnden Annahme immer wieder in Bedrängnis und lagen zwischenzeitlich mit sechs Punkten hinten. Eine starke Phase sorgte mit dem 21:23 zwar fast noch für den Anschluss, doch der VfL verbuchte den Satz mit den zwingenderen Aktionen für sich.

Ein völlig anderes Bild dann im zweiten Satz, in dem die Magdeburger es verstanden, den Schwung aus der vorangegangenen Aufholjagd mit zu nehmen und sich scheinbar vorentscheidend auf 22:15 abgesetzt hatten. Doch auch das sollte nicht reichen. Ein Fehler hier, eine Nachlässigkeit da, und Pinneberg feierte mit dem 27:25 die 2:0-Satzführung.

Für die USC-Mannschaft spricht, dass sie nach diesem herben Rückschlag nicht aufgab, sondern auch den Folgedurchgang ausgeglichen gestaltete. Zwar haderten die Gäste zum Ende des Spieles mit einigen strittigen Schiedsrichterentscheidungen, letztendlich waren es aber erneut die eigenen Unzulänglichkeiten, die ein besseres Abschneiden im Norden der Republik verhinderten.

"Wir haben als Mannschaft und auch jeder für sich als Einzelspieler nicht das abgerufen, was wir können. Insofern geht der Erfolg des VfL auch voll in Ordnung. Insbesondere die Abwehr der Pinneberger mit dem 2,05 m-Mann im Mittelblock hat uns das Leben sehr schwer gemacht", fasste USC-Oldie Thomas Noack das Spiel dann gewohnt rational zusammen.

Die anstehende Punktspielpause sollten die USC-Spieler nutzen, um wieder in die Spur zu kommen, bevor dann am 19. Oktober mit dem Berliner VV ein Schwergewicht der Liga in die heimische Campushalle kommt.

USC: Abramow, Duvigneau, Ebeling, Engel, Glücklederer, Griep, Hockarth, Maaß, Mück, Noack, Stimming, Stöter