Magdeburg l In der Volleyball-Regionalliga Nordost der Frauen unterlag der USC Magdeburg am Sonnabend bei der SG Rotation Prenzlauer Berg Berlin deutlich mit 0:3-Sätzen, belegt aber weiterhin den sechsten Tabellenplatz.

Gegen die favorisierten Berlinerinnen ging es von vornherein nicht um einen Sieg, sondern um das Holen von kleinen Punkten. Das spürte man auch auf dem Feld: Zu keiner Zeit wurde der USC dem Kontrahenten wirklich gefährlich. Die sonst so aufschlagstarken Magdeburgerinnen setzte die Annahmereihe der Gastgeber kaum unter Druck, so dass deren Aufschlagspiel häufig erfolgreich durchgebracht wurde. Durch das schnelle Zuspiel formierte sich auch der USC-Block zu langsam.

Zum Ende des zweiten bzw. im dritten Satz waren dann endlich einige Blockpunkte zu verzeichnen. Auch die Feldabwehr erkämpfte sich immer seltener die Bälle, die Beweglichkeit nahm stetig ab. Jedoch konnten, wenn die Abwehr gelang, längere Rallyes oft für das Team um Trainerin Marén Schulz gewonnen werden.

Im eigenen Angriff fehlte aber die Schlaghärte und die Varianz. Als Lichtblick ist hier aber Ulrike Beige zu nennen, die mit der nötigen Übersicht punktete. Trotzdem sollte man sich vom Ergebnis gegen die starken Prenzlauerinnen nicht täuschen lassen. Die Sätze, die mit 16:25, 15:25 und 13:25 verloren gingen, sollten Ansporn für die nächsten Trainingseinheiten sein.

"Aufgrund von Jobverpflichtungen konnten einige Spielerinnen nicht mitfahren. Dies ermöglichte aber anderen Akteurinnen, sich einzuspielen", so Trainerin Schulz nach dem verlorenen Spiel. "Trotzdem bleiben die Hauptaufgaben für die nächsten Trainingszeiten bestehen: Abstimmung vor allem in der Feldabwehr und Druck über den Außenangreifer."

USC Magdeburg: Baake, Beige, Borchardt, Polter, Rieger, Schirrmann, Schulz, Schultze, Schwab, Wilke