Zum Abschluss der Hinrunde der Mitteldeutschen Oberliga kamen die Hockeyherren des MSV Börde im heimischen GutsMuths-Stadion zu einem souveränen 4:0 (1:0)-Erfolg über den TSV Blau-Weiß Torgau.

Stadtfeld l Vor dem Spiel hatten die Stadtfelder einige Personalsorgen, mussten sie doch auf Malte Ahrens, Björn Baran, Jakob Gepp, Holger Schmidt und Daniel Wilke aus den unterschiedlichsten Gründen verzichten. Dennoch konnten sie, Dank ihres guten und großen Kaders, eine schlagkräftige Mannschaft auf das Kunstrasenfeld an der Harsdorfer Straße schicken.

Während die Stadtfelder mit spielerischen Ideen und viel Laufarbeit zum Erfolg kommen wollten, suchten die Gäste ihr Heil in den Kompaktheit der Defensive sowie im Konterspiel. Allerdings fanden beide Teams im ersten Durchgang nicht so richtig ins Spiel, sahen die Zuschauer viel Leerlauf auf beiden Seiten.

Das erste Achtungszeichten setzte der Gast, der nach einer Strafecke nur den Pfosten traf. Im Gegenzug rutschten Leo Bernutz und Florian Uebe an einer Flanke knapp vorbei. Danach dominierte zwar optisch der MSV, wobei dieser nach hinten aber viel riskierte, in Schlussmann Jan Hoffmeier aber einen sicheren Rückhalt hatte. Beinahe überraschend fiel dann doch noch vor der Pause das 1:0, als Uebe nach schönem Solo von Arne Keim und abgeblocktem Schuss von Bernutz im Nachsetzen traf (35.).

In der zweiten Hälfte agierte der Gastgeber kombinationssicher. Gegen das massive Abwehrbollwerk der Gäste übernahmen Joscha Vonderlin, Markus Schmezko und Stephan Zeilinga immer mehr Verantwortung. Zudem kam der insgesamt etwas unglücklich agierende Keim immer mehr auf Touren, brachte ständig Gefahr in den Schusskreis und war an vielen Brennpunkten des Spieles zu finden.

Doch wie so oft ließen die Stadtfelder zahlreiche Chancen aus. So konnte der wieselflinke Keim erst seine dritte hochprozentige Möglichkeit zur längst überfälligen 2:0-Führung des Gastgebers nach 50 Minuten nutzen. Dabei vollendete er einen Vonderlin-Pass in den Schusskreis gekonnt.

In der weiteren Folge gab es dann Angriff auf Angriff der Platzherren. Nach einem Schmezko-Solo durch den Schusskreis fackelte Ludwig Jostes nicht lange. Mit einem gekonnten Schlenzball erzielte er die 3:0-Vorentscheidung (56.) und sein erstes Oberligator.

Den Schlusspunkt setzte Dennis Jurack, der nach der dritten Börde-Strafecke einen zuvor von Zeilinga geschossenen und vom Torgauer Keeper abgewehrten Ball im Nachsetzen verwandelte.

MSV Börde: Hoffmeier - Bader, Becker, Bernutz, Jostes, Jurack, Keim, Lührs, Schmezko, Uebe, Vonderlin, Würkner, Zeilinga