Aufsteiger Fermersleber SV setzte mit dem 37:24 (18:14) über die SG Seehausen seinen Siegszug in der Sachsen-Anhalt-Liga der Frauen fort, führt gemeinsam mit dem ebenfalls verlustpunktfreien HSV Magdeburg die Tabelle an.

Fermersleben l Auch gegen den bislang sieglosen Absteiger aus der Mitteldeutschen Oberliga waren die Magdeburgerinnen auf der Höhe und wiesen den Gast deutlich in die Schranken.

Trotz schwieriger Trainingsvorbereitung wegen Krankheit, Verletzungen und arbeitsbedingter Fehlzeiten wollte der FSV die Partie von Beginn an dominieren. Dies sollte bis zum schnellen 5:1 auch gelingen. Danach fehlte aber zu häufig die letzte Konsequenz in Abwehr und Angriff, was die Altmärkerinnen nutzen konnten und so bis zum Halbzeitpfiff in Schlagdistanz blieben - 18:14.

Mit Beginn der zweiten Hälfte blieb Seehausen zunächst dran und hielt den Abstand beim 21:18 immer noch knapp. Doch dann folgte die stärkste Phase des Gastgebers, die bis zum Spielende anhalten sollte. Eine nun rigoros zupackende Abwehr verwehrte den Altmärkerinnen für viele Minuten den Torerfolg und gab die nötige Unterstützung für die gut haltenden Magdeburger Katja Slotta und Sina Döbbelin.

Die Fermersleberinnen bauten beim 28:18 die Differenz erstmals auf zehn Tore aus. Durch schnelles Umkehrspiel in erster und zweiter Welle gelang es den Gastgeberinnen, sich endgültig klar abzusetzen. Der FSV blieb auch von der teilweise überharten Abwehrarbeit der Gäste, die zu selten vom Schiedsrichtergespann unterbunden, respektive geahndet wurde, unbeeindruckt und konnte den Vorsprung zum Spielende bis auf 13 Tore auf 37:24 ausbauen.

Am kommenden Samstag gastiert der ebenfalls ungeschlagene MSV Buna Schkopau um 19 Uhr in der Halle der Freundschaft.

FSV: Slotta, Döbbelin - Pätzold 9/5, Wilke 6, Musche 6/1, Rokowski 1, Engelmann 6, Schröder 6/2, Gottschalk 2, Daul-Acksteiner 1