Magdeburg l Nach der Stadtpokal-Pause rollt am Sonnabend wieder der reguläre Punktspielbetrieb in der Fußball-Landesklasse, Staffel 2. Binnen Wochenfrist stehen sich dabei Germania Olvenstedt und der SSV Besiegdas 03 erneut gegenüber. Die Gastgeber-Elf um Trainer Maik Herrmann kegelte die Ostelbier mit einem 5:3-Auswärtserfolg aus dem städtischen Pokalwettbewerb. Ein weiteres Derby des 9. Spieltages wird in Lemsdorf ausgetragen. Auf dem Sportplatz an der Bodestraße treffen der FC Zukunft und TuS 1860 Magdeburg aufeinander.

Germania Olvenstedt ist aktuell das Maß aller Dinge in dieser Landesklasse-Staffel. Die Mannen aus dem Nordwesten der Stadt grüßen mit vier Punkten Vorsprung von der Tabellenspitze. "Mit dem gleichen Ergebnis wie in der Vorwoche wäre ich zufrieden. Obgleich drei Gegentore nicht wieder sein müssen. Wir haben im Pokalspiel gerade offensiv eine sehr gute Leistung abgeliefert. Ärgerlich war unser Defensivverhalten. Ich hoffe wir haben daraus gelernt und stellen die Abwehrfehler ab. Wir wissen nun, wie wir Besiegdas schlagen können", blickt Herrmann vorraus. Dem Olvenstedter Trainer steht zudem der komplette Kader zur Verfügung.

Besiegdas-Trainer Sven Machill beklagt hingegen schon seit Wochen Personalsorgen, wichtige Spieler sind schon verletzt. Immerhin konnte jüngst der erste Dreier eingefahren werden. Die Mannschaft habe im Spiel gegen Arminia, so Machill, in einer schwierigen Situation die richtige Reaktion gezeigt. Auch Besiegdas wird trotz der Pokalpleite gegen Olvenstedt einiges aus dem Spiel mitgenommen haben. So beginnt die Liga-Partie schließlich wieder bei Null.

Der FC Zukunft ist seit fünf Spielen ohne Sieg. Nach vier Niederlagen in Folge konnte am zurückliegenden Spieltag immerhin ein Punkt gesammelt werden. "Positiv war, dass wir mit dem Remis den Negativtrend gestoppt haben. Die Mannschaft hat Moral bewiesen und viele gute Spielzüge gezeigt. Daran wollen wir gegen die Neustädter anknüpfen", so Zukunft-Trainer Stefan Lutter.

Gegner TuS 1860 befindet sich nach einem durchwachsenen Saisonstart im Aufwind. Zwar verlor man das letzte Ligaspiel gegen den Tabellenführer aus Olvenstedt, zeigte aber eine ansprechende Leistung. Aus den drei Spielen zuvor wurden sieben Punkte gesammelt.

Ein Heimspiel vor der Brust haben die zweite Mannschaft des SV Fortuna, der HSV Medizin und der SV Arminia. Die Mannen vom Schöppensteg bekommen es mit dem SV Germania Güsen zu tun. Die Mediziner empfangen den SC Vorflämming Nedlitz. Beide Gästemannschaften stecken im unteren Teil der Tabelle fest, so dass es für die Magdeburger Teams durchaus lösbare Aufgaben sind.

Für die Arminen ist die Partie gegen die SG Gnadau richtungsweisend. Sollten die Buckauer als aktueller Tabellenvorletzter das Spiel gegen das Liga-Schlusslicht gewinnen, wäre dies ein großer Schritt nach vorn.

Anpfiff auf allen Plätzen ist am Sonnabend um 15 Uhr.

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