Am Sonntag "blockieren" die Volleyballerinnen und Volleyballer des USC Magdeburg erneut vom Vormittag bis in die Abendstunden die Universitätssporthalle 3 auf dem Unicampus.

AlteNeustadt l Um 11 Uhr trifft die zweite Herrenvertretung auf den Ligafavoriten MTV Wittenberg, der nach dem letztjährigen Abstieg aus der Regionalliga den sofortigen Wiederaufstieg anpeilt. Ein ähnliches Kaliber erwarten die Regionalligafrauen des Vereins mit Tabellenführer Energie Cottbus ab 13.30 Uhr, last but not least ab 16 Uhr gefolgt von der 1. Herrenmannschaft, die sich mit dem Oststeinbeker SV in der 3. Liga auseinander setzen muss.

Das Drittliga-Team von Trainer Matthias Waldschik geht dabei diesmal durchaus als Favorit in die Begegnung, insbesondere da man am letzten Wochenende in Wriezen in drei von vier Sätzen sehr zu überzeugen wusste, sich innerhalb der Mannschaft auch ein gewisser Teamspirit entwickelt, der natürlich auch zur Leistungssteigerung beiträgt.

Die Tabellensituation scheint dabei eindeutig: Oststeinbek liegt mit nur einem Sieg aus vier Spielen auf Rang acht; die Gastgeber liegen mit drei Siegen aus fünf Spielen auf dem "Bronze"-Platz der Liga. Aber damit haben die Gastgeber noch nicht ihren angepeilten vierten Erfolg in der Tasche.

Morgen wird der in Wriezen krankheitsbedingt fehlende Robert Engel wieder mit dabei sein, so dass der USC mit "voller Kapelle" auflaufen kann, auch wenn Regisseur Alexander Abramow unter der Woche etwas kränkelte und Johannes Stimming, der in Wriezen für Engel quasi auf Standby mit dabei war, auf Grund seiner anhaltenden Knieprobleme weiter pausieren muss.

Nachdem die Magdeburger in den vergangenen Wochen vor allem den Angriff über die Außenpositionen forciert hatten, will der Trainer nun auch im schnellen Spiel über die Mitte eine Leistungssteigerung sehen, um einerseits die Angriffsbelastung auf noch mehr Schultern zu verteilen und andererseits damit auch für den gegnerischen Block schwerer ausrechenbar zu sein.

Im Aufschlagspiel wird es eine konkrete Rollenzuteilung in Bezug auf die technische Ausführung geben, so sollen drei Akteure nur mit Topspin-Sprungaufschlägen agieren, während die anderen drei die Float-Variante ausführen. Damit wollen die Elbestädter trotz des erhöhten Risikos bei den harten Sprungaufschlägen schon mit der ersten Aktion insgesamt mehr Druck auf den Gegner ausüben und sich somit möglichst viele Vorteile für die eigene Abwehrarbeit verschaffen.

Ob dies von Erfolg gekrönt ist, können die Volleyballfans dann am frühen Sonntagabend beurteilen.

Zuvor aber wollen die USC-Zweite ab 11 Uhr gegen den MTV Wittenberg und die Frauen des USC gegen Cottbus ihre Außenseiterchance nutzen.

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