Magdeburg l Im Sporthaus-Sudenburg-Stadtpokal der Männer wird am Sonnabend bereits das Viertelfinale ausgetragen. Mit Titelverteidiger TuS 1860 Neustadt, dem SV Fortuna II, HSV Medizin und Germania Olvenstedt sind morgen ab 13 Uhr vier Landesklasse-Teams im Rennen.

Ein Landesklasse-Vertreter muss auf alle Fälle die Segel streichen, denn die Fortuna-Zweite empfängt Aufsteiger HSV Medizin. Ausgang ungewiss. Klar verteilt ist dagegen die Favoritenrolle beim vereinsinternen Duell zwischen der TuS-Zweiten und der ersten Mannschaft der Neustädter. Da redet auch Trainer Tino Beyer nicht lange drum herum, wenngleich den Coach der Landesklassemannschaft einmal mehr arge Personalsorgen plagen. "Ich habe drei A-Junioren im Aufgebot, werde zur Not auch selbst bereit stehen", so Beyer, der weiter auf Moritz Wittemann (Patellasehnenriss), Stefan Fischer (Lungenentzündung), Patrick Oeding (Abzess), Rolat Mohai (Knie), Nico Böhme (Mittelfußbruch), dazu Stephan Glanz und Oliver Busse (Arbeit) verzichten muss.

"Als Titelverteidiger möchte man natürlich soweit kommen wie möglich, dennoch hat die Landesklasse Vorrang", so Beyer, zugleich TuS-Vorsitzender, der nur ungern an die finanziellen Einbußen aus dem Erstrunden-Landespokalspiel gegen den Drittligisten Hallescher FC denkt (Volksstimme berichtete).

Auch für Germania Olvenstedt hat der Landesklasse-Staffelsieg eindeutig Priorität, dennoch soll morgen beim BSV 79 ein Sieg her. Doch auch Germania-Coach Maik Herrmann hat jede Menge Ausfälle. So fehlen Torhüter Maik Wende, der bei der 1:2-Heimniederlage gegen Nedlitz in der Schlussminute Rot sah, gesperrt, dazu Martin Freiknecht, Matthias Elstermann (beide verletzt), Patrick Kohrmann (Urlaub) sowie Mirko Schröter und Coach Herrmann, die beide arbeiten müssen. ob Andreas Bode, der derzeit ein Haus baut, mitwirkt, ist noch unklar. Dennoch zählt für Herrmann nur ein Sieg.