AlteNeustadt l Vierter gegen Achter heißt es am Sonnabend um 18 Uhr in der Campushalle, wenn die USC-Volleyballer in der 3. Liga den SV Warnemünde empfangen. Von der Papierform her scheinbar eine eindeutige Rollenverteilung, aber eben nur scheinbar. Betrachtet man sich nämlich die bisherigen Ergebnisse der Gäste von der Ostseeküste, so wird deutlich, dass die Magdeburger ihren Gegner auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen sollten.

So hatte Warnemünde gegen die beiden führenden Teams der Liga aus Schöneiche und vom BVV zumindest jeweils einen Satz gewonnen und auch die anderen Spielabschnitte eng gestaltet. Das USC-Team sollte also gewarnt sein.

Trainer Matthias Waldschik kann morgen aus dem Vollen schöpfen, muss einen Spieler noch aus dem Kader streichen. Wer das neben dem Rekonvaleszenten Johannes Stimming sein wird, dürfte sich erst kurz vor dem Spiel entscheiden.

Ziel von Waldschik ist es nach wie vor, das Angriffsspiel der Elbestädter variabler und somit für den gegnerischen Abwehrverbund aus Block und Feldabwehr schwerer ausrechenbar zu machen. Dazu soll einerseits das schnelle Spiel über die Mitte forciert, vermehrt Angriffssituationen für den Hinterfeldangriff über Position VI geschaffen und eine größere Streuung bei der Passverteilung erreicht werden. Andererseits geht das aber nur über eine Steigerung der Qualität in der Ballannahme bei "einfacheren" Bällen in der Feldabwehr.

Im Falle eines Sieges würden die Waldschik-Schützlinge weiter oben mitmischen.