Stadtfeld (aej) l Die Handball-Frauen des HSV Magdeburg gewannen ihr Heimspiel in der Sachsen-Anhalt-Liga gegen den Jessener SV 53 mehr als deutlich mit 53:18 (26:10). Dadurch verbleiben sie im Spitzentrio gemeinsam mit dem Fermersleber SV und dem SV Oebisfelde.

Die Gäste konnten mit ihrem ersten Angriff den Spielstand letztmals ausgleichen (1:1). Danach nahm die einseitige Partie ihren Lauf. Mit dem nötigen Respekt vor dem Gegner ging der HSV konzentriert in die Begegnung, stellte eine gewohnt bewegliche und offensive Abwehr auf die Beine.

Gegen diese Defensive fand der Aufsteiger nur wenig Mittel. Immer wieder fing die HSV-Sieben Bälle ab, münzte diese sofort in Torerfolge um. Somit war das Spiel bereits in der zehnten Minute (13:2) entschieden. Bis zum Pausenpfiff kam der JSV etwas besser ins Spiel. Trotzdem bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung bis zum 26:10 aus.

Auch in der zweiten Halbzeit hielten die Magdeburgerinnen das Tempo hoch. Neben vielen weiteren Kontertoren sah man den HSV-Mädels auch den Spaß am Handballsport an. So zeigten sie neben einfachen Toren tolle Aktionen im Zusammenspiel mit den Kreisläuferinnen oder auch gute Ballstafetten, welche erfolgreich über die Außenpositionen abgeschlossen wurden.

Am Ende stand ein so nicht ganz zu erwartender 53:18-Kantersieg über den Aufsteiger zu Buche, welcher weiter den zweiten Tabellenplatz in der höchsten Spielklasse des Landes bedeutet. Erfreulich für das HSV-Team war, dass es die Spannung trotzdem über 60 Minuten hoch hielt und sich auch alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintrugen.

HSV Magdeburg: Schick, Drews 2 - Va. Goldgraebe 5, Kumpf 3, V. Goldgraebe 2, Zieger 4, Winkler 9, Meineke 8, Falkenberg 4, Lorenz 1, Wolke 5, Corfei 8, Ruge 2