Von Martin Musche

Fermersleben l Am 9. Spieltag der Sachsen-Anhalt-Liga der Handballfrauen setzte sich Spitzenreiter Fermersleber SV gegen den punktosen Vorletzten BSG Aktivist Gräfenhainichen mit 35:21 (20:9) durch.

Durch schnelles Verschieben zur Ballseite und der relativ defensiven Interpretation der 6:0-Deckung zwang der FSV den Gast zu vielen Würfen aus dem Rückraum und zu vielen technischen Fehlern. Dies wurden vor allem in der ersten Hälfte rigoros bestraft. Da das Magdeburger Umkehrspiel funktionierte, stellte der FSV schnell auf Sieg.

Über ein schnelles 5:1 und 6:2 wurde die Gästebank zur schnellen Auszeit gezwungen. Diese zeigte aber nur kurz Wirkung, so dass der FSV schnell uneinholbar davonzog. Beim Stand von 20:9 zur Halbzeitpause war die Begegnung bereits entschieden.

Die zweite Hälfte war durch eine hohe Anzahl an Fehlern gekennzeichnet. Phasenweise spielte man auf Seiten der Magdeburger zu unkonzentriert in der Vorwärtsbewegung und ermöglichten so den Damen aus Gräfenhainichen viele gute Tormöglichkeiten. Glücklicherweise war an diesem Tag auch das Fehlen der Torhüterinnen Slotta und Döbbelin nicht zu merken, da Sina Weitland zwischen den Pfosten einen sehr guten Tag erwischte. Immer wieder konnte sie den frei vor ihr auftauchenden Gästen den Schneid abkaufen.

Somit konnte der Vorsprung in der zweiten Hälfte nur unwesentlich vergrößert, am Ende dennoch ein 35:21-Erfolg gefeiert werden, der von Beginn an nie in Gefahr war. Weiter geht es für den Tabellenführer am kommenden Sonnabend daheim gegen den SV Anhalt Bernburg.

Fermersleber SV: Weitland - Gottschalk 3, Daul-Acksteiner 1, Pätzold 8, Wilke 8, Els, Musche, Rokowski 2, Engelmann 7, Schröder 6