Von Mathias Schütz

Magdeburg l Zum Auftakt der Hallensaison in der Mitteldeutschen Hockey-Oberliga gab es für den MSV Börde je einen Sieg und eine Niederlage. Gegen den Osternienburger HC II setzten sich die Stadtfelder mit 7:3 durch, gegen den ESV Dresden gab es zuvor eine 2:4-Niederlage.

In beiden Spielen merkte man dem MSV an, dass noch nicht alles rund läuft, der Findungsprozess bei weitem noch nicht abgeschlossen ist. Wobei die verlorene Auftaktpartie gegen die spielstarken Dresdner unglücklich und nach zweimaliger Führung durch Jacob Bader (2.) und Martin Würkner (15.) beim 2:2 zur Pause noch offen war. Im zweiten Spielabschnitt nutzten die Sachsen die individuellen Fehler der Magdeburger aus, verwandelten ihre Möglichkeiten und waren so letztlich der nicht unverdiente Sieger.

Im Landesderby gegen den OHC II taten sich die Stadtfelder unter dem neuen Spielertrainer Jakob Gepp schwer, mussten anfangs einem 0:1-Rückstand (9.) hinterherlaufen. Doch Dank der Treffer von Neuzugang Maik Rolfmeyer (11.) und Bader (18.) ging es aber mit einem knappen 2:1-Vorsprung in die Pause.

Die hatte aber anscheinend die Bundesliga-Reserve aus dem anhaltischen "Hockeydorf" besser genutzt, glich sie doch kurz nach Wiederanpfiff zum 2:2 aus (24.).

Im weiteren Spielverlauf erwies sich dies aber nur als Strohfeuer, denn Dank der weiteren Tore von Florian Uebe, Rolfmeyer und Gepp war Mitte der zweiten Hälfte beim Stand von 5:2 (33.) eine gewisse Vorentscheidung gefallen.

Zwar verkürzte der OHC II nochmals auf 5:3 (36.), doch machten im Endspurt Neuzugang Alexander Noack und Rolfmeyer mit einem Strafeckentreffer den 7:3-Endstand klar. Letztlich doch noch ein versöhnlicher Einstand von Neutrainer Gepp sowie den "Neulingen" Noack und Rolfmeyer.

MSV Börde: Jurack - Bader 2, Becker, Bernutz, Gepp 1, Noack 1, Rolfsmeier 3, Schmezko, Uebe 1, Vonderlin, Würkner 1, Zeilinga