Magdeburg l Spätestens seit Dienstag ist für Youngsters-Coach Bennet Wiegert die 28:29-Niederlage vom Wochenende bei der MSG Groß-Bieberau/Modau abgehakt. "Es war klar, dass es uns auch mal erwischen wird. Aber dort mussten wir nun wirklich nicht verlieren. Das war wahrlich nicht unsere beste Saisonleistung. Wir haben das Spiel für uns ausgewertet und die Fehler analysiert", so Wiegert, für den nicht das Fehlen von Stammkeeper Philip Ambrosius der Hauptgrund für die erste Saisonniederlage war, zumal die A-Jugend-Torhüter Link und Kirchner zusammen zwölf Paraden zeigten.

Und auf einen weiteren Aspekt machte Wiegert im Vorfeld des Spitzenspiels aufmerksam: "Ein bisschen Demut tut uns nach der Niederlage vielleicht ganz gut. Wenn uns das für Sonntag etwas bringt, hat das Spiel in Groß-Bieberau (das mit insgesamt nur einer Zeitstrafe äußerst fair war/d.A.) doch einen Nutzen gehabt."

Im Spiel gegen die ambitionierten Elbflorenzer kann der Youngsters-Coach wieder auf Ambrosius zurückgreifen, doch gibt es ansonsten noch einige Fragezeichen. Unklar ist, wer zweiter Keeper sein wird, ebenso, ob Rechtsaußen André Czech, der am Mittwoch gegen die Füchse im Bundesligakader war, zur Verfügung steht. Während Kapitän Maximilian Janke wieder voll belastbar ist, plagt sich Maciej Gebala mit einer Grippe herum.

Dennoch gibt es für Wiegert nur ein Ziel, einen weiteren Heimsieg gegen den HC Elbflorenz, "denn wir wollen gut in die Pause gehen", und die noch ausstehenden Spiele beim TSV Burgdorf II und gegen Kirchzell, in dem die Gebala-Brüder wegen Auswahlaufgaben fehlen werden, sind auch nicht von Pappe.

Weniger interessant für Magdeburgs Trainer ist der Umstand, dass am Sonntag mit Coach Peter Pysall, Matthias Rudow und Marcel Balster drei gute Bekannte beim Gast dabei sind. "Der Druck liegt bei denen, aber nur mit Geld allein steigt man nicht auf."