Magdeburg l Vor zwei Wochen hatten die Drittliga-Volleyballer des USC den SV Warnemünde mit einem glatten 3:0 wieder auf die Heimreise geschickt, und jetzt dürfen die Elbestädter gleich noch einmal gegen die Ostseestädter antreten. Das vorgezogene Rückspiel findet am Sonntag aber unter anderen, ungünstigeren Umständen statt, so dass ein ähnlich glatter Erfolg, wenn überhaupt, sehr in Frage steht.

Einerseits hat diesmal der SV Heimrecht, andererseits treten die Magdeburger ersatzgeschwächt in der OSPA-Arena an. Mannschaftskapitän Gunnar Griep fällt mit dem im letzten Spiel erlittenen Muskelfaserriss länger aus, Mittelblocker Michael Petereit, Libero Kim Schmidt und Zuspieler Torsten Stöter fehlen aus unterschiedlichen Gründen. Dazu kommt auch noch, dass einige Anschlusskader aus der zweiten Vertretung des USC nicht zur Verfügung stehen, da diese in der Landesoberliga gegen Halle den Klassenerhalt sichern helfen sollen.

Außerdem waren die üblichen "Unzulänglichkeiten" in der Vorbereitung auf diese Partie, die bei einigen Akteuren auch von gesundheitlich bzw. studienbedingten Ausfällen geprägt war, nicht gerade förderlich.

Alles in allem sicher keine günstige Situation, durch die sich das Team aber "durchbeißen" muss, bieten doch personelle Ausfälle auch immer die Möglichkeit für die Spieler aus der zweiten Reihe, ihr Können zu präsentieren. Steffen Hockarth hat dies im Hinspiel gegen Warnemünde gezeigt, als er für Griep ran musste, und Oldie Thomas Noack sollte auch als erfahrener Spieler auf der Mittelposition Verantwortung übernehmen können. Das Ziel des USC ist also dennoch ein Sieg. Die Partie gegen die Ostseestädter soll dabei nach Möglichkeit auch drei und nicht nur zwei Punkte (bei einem 3:2-Erfolg) bringen.

Bleibt also abzuwarten, was am Ende auf der Habenseite steht, bevor dann am 14. Dezember um 16 Uhr der Drittliga-Spitzenreiter aus Schöneiche in die Magdeburger Campushalle kommt.