Stadtfeld l Mit den ersten beiden Vorrundenstaffeln begannen gestern die Stadtmeisterschaften im Hallenfußball der Männer. Dabei erlebte Titelverteidiger SV Eintracht eine böse Überraschung, belegte hinter der Reserve des MSV Börde nur den zweiten Rang, ist nach den Ergebnissen der zweiten Vorrundenstaffel bereits ausgeschieden. Nur die vier Gruppensieger und der beste Tabellenzweite qualifizieren für die Endrunde.

Dabei begann es eigentlich nach dem Geschmack des Vorjahresmeisters, bezwang man doch im Auftaktmatch die Börde-Zweite knapp mit 1:0. Auch im zweiten Spiel gegen die Reserve des FC Zukunft lief es noch glatt, stand ein 3:0 an der Anzeigetafel. Doch dann leistete sich der letztjährige Meister einen Ausrutscher, unterlag der Spielgemeinschaft AEO/PSV glatt mit 0:4 Toren.

Die Verfolger witterten Morgenluft. Zunächst gewann der MSV Börde gegen Roter Stern II mit 5:1. Die SpG vom Gübser Weg verdattelte dann allerdings ihre gute Ausgangsposition gegen den FC Zukunft II, unterlag mit 0:1. So war der Weg frei für die Börde-Zweite, die zum Abschluss gegen Zukunft II mit 5:0 gewann.

Die Eintracht fing sich dann wieder, gewann gegen Roter Stern II mit 6:1. Doch letztlich reichte es nicht zum erneuten Endrundeneinzug.

In der Vorrunden-Gruppe 2 gab es mit den Roten Sternen einen klaren Sieger. Ohne Gegentor und Punktverlust spulte der Landesklasse-Absteiger sein Pensum herunter, stellte die mit Abstand erfolgreichste Mannschaft dieses Vorrundenspieltages.

Dabei gelangten die Sterne bereits nach dem dritten Spiel auf die Siegerstraße. Nach einem 2:0 gegen die SG Handwerk setzte man sich auch gegen die Reserve von Germania Olvenstedt mit 1:0 durch. Gegen Stadtliga-Vertreter SV Inter (4:0) spielte der spätere Gruppensieger seine Routine aus, gegen die HSV-Zweite reichte ein knapper 1:0-Erfolg zum ersten Rang.

Mit neun Punkten und einem Torverhältnis von 12:2 belegte Germania Olvenstedt den zweiten Rang, überflügelte damit den Titelverteidiger SV Eintracht um fünf Treffer und hat aktuell im Qualifikationsrennen der Gruppenzweiten die Nase vorn, hofft jetzt auf die Teilnahme an der Endrunde am 25. Januar.

Nichts mit dem Ausgang an der Spitze zu tun hatten dagegen die anderen drei Teams.