Das XIV. Matthias Pape-Gedächtnisturnier ist Geschichte. Im nächsten Jahr soll die 15. Auflage folgen. Borussia Dortmund sicherte sich durch einen 4:1-Erfolg über Turnierneuling TSG Hoffenheim zum dritten Mal die Siegertrophäe. Gastgeber FCM um Neutrainer Nick Struy wurde Zwölfter.

Stadtfeld l Rassige Spiele, tolle Stimmung und zufriedene Fans waren die Kennzeichen des diesjährigen Matthias-Pape-Gedächtnisturniers für C-Junioren-Kicker, das im nächsten Jahr seine 15. Auflage erfahren wird, dann vielleicht sogar in der Getec-Arena, denn die Hermann-Gieseler-Halle war zumindest am Samstagnachmittag zu klein.

Nach der offiziellen Eröffnung, in die erstmals auch die einstigen FCM-Größen Jürgen Pommerenke, mit einer kompletten Medaillensammlung der damaligen UEFA-Juniorenturniere, vergleichbar mit einer U-18-EM, der erfolgreichste FCM-Nachwuchsspieler aller Zeiten, Olympiasieger Martin Hoffmann und Rekordnatioalspieler Joachim Streich einbezogen wurden, erreichte die Stimmung in der Halle bei den Auftritten des gastgebenden 1. FC Magdeburg ihren Höhepunkt.

Die ebbte auch kaum ab, obwohl der Gastgeber zwei knappe, aber ernüchternde Auftaktniederlagen gegen Braunschweig (2:3) und Fürth (0:1) einstecken musste.

"Da waren die Jungs vor der beeindruckenden Kulisse vielleicht nicht richtig frei im Kopf, um das richtig zu genießen. Es wäre sicherlich mehr drin gewesen, insgesamt bin ich aber mit dem Auftritt meiner Mannschaft zufrieden", meinte Nick Struy, der die U 15 zu Jahresbeginn übernommen hatte. Sein Vorgänger Carsten Müller, seit 1. Januar Nachwuchsleiter beim Zweitligisten Erzgebirge Aue, hielt seinem Ex-Team natürlich auch die Daumen, wurde vor Turnierbeginn verabschiedet.

Unter den Trainer der 20 Mannschaften waren auch diesmal einige einstige Bundesligaprofis wie Steven Cherundolo (Hannover 96), Matthias Stammann (VfL Wolfsburg), Pal Dardei (Hertha BSC), Willi Landgraf (Schalke 04) oder Dimitrios Grammozis (VfL Bochum).

Das Pape-Gedächtnisturnier firmierte in diesem Jahr unter dem Slogan "Die Arena der Helden von morgen", den sich Webmaster Stefan Jörn ausgedacht hatte. Zu den aktuellen Helden des Turniers gehören auf alle Fälle Bodo Meyer, Lutz Weiß, Rüdiger Deumelandt und Hans-Jürgen Kabus, die von Anfang an als Helfer im Hintergrund dabei waren und stellvertretend für alle Turnierorganisatoren eigens geprägte Medaillen erhielten.